Björn’s Top-Ten-Musikvideos

Hab das Stöckchen mal beim MC Winkel aufgelesen…

10., Walls Of Jericho – There’s No I In Fuck You

Die Konzertatmosphäre kommt richtig geil rüber und der Text fetzt. (und war bestimmt billig)

09., Unkle – Rabbit In Your Headlights

Danke Markus Kavka, dank dir, hab ich dann doch den Clip, seit damals, zu Ende gesehen und war sehr positiv überrascht.

08., Slipknot – Spit It Out

Einmal durch einen Kumpel in der Mittelschule verführt. “Ey Björn, da waren so Typen in Anzügen, total krank, aber das gefällt dir bestimmt!” Und es gefiel.

07., Aphex Twin – Rubber Johnny

Irgendwann im vorigen Jahr, hab ich es geschafft, diesem, mir Alpträume-bescherenden-Video, zu erlauben, es zu Ende zu sehen. Es hat funktioniert und ist ab einer gewissen Stelle dann zum Glück nicht mehr ernst zu nehmen. (Ich kann es aber immer noch nicht zu jeder Zeit ansehen!)

06., Björk – All Is Full Of Love

Gibt’s ein schöneres Video in dem Roboter menschlicher als Menschen Liebe machen?

05., Peter Gabriel – Sledgehammer

Ich hab damals echt gestaunt und tue es auch heut noch!

04., Tool – Sober

Steht hier – stellvertretend für alle Tool-Videos.

03., Underoath – Writing On The Walls

Tolles Lied, tolles Video. Nothing more to say.

02., Heaven Shall Burn – Endzeit

Weil es alles verkörpert was mich zur Zeit aufregt und erregt. Und damit meine ich nicht nur, dass Markus nicht der einzige ist der gegen eine Lampe oder diverse andere Haushaltsgegenstände singt. Nein – tolle Sozialkritik und Hammersong.

01., Sigur Ros – Vidrar Vel Til Loftarasa

Es ist Wahnsinn, wieviel man, mit so wenig Zeit, Bildern und Musik auszudrücken vermag. Ganz groß, ganz lang, ganz aussagekräftig und (… andere Superlative – hier einsetzten) bewegend. Mitleid mit allen, die die Intention verfehlen.

Das Stöckchen geht wieder an Leute mit Lust, Feuer und Blog…

The Banquet

 The Banquet (2006)

Ganz großes Asia-Kino!

Ging bei mir erstmal total unter, hatte bis heute keinerlei Infos über die Perle. Heute – dank Videothek des Vertrauens (danke Anthony) mitgenommen und für sehr gut befunden.

Es ist ein Film der Marke “Hero”, “Tiger And Dragon” und “House Of Flying Daggers”. Mit tollen Kampfszenen, aber weniger derer denn in genennanten Kinofilmen. Trotzdem sehr sehenswert und tolles Ende…

Rot und die “Brennende Begierde” spielen eine zentrale Rolle in besagtem Film. Er entklässt einen, wie auch die 3 genannten Durch-Die-Luft-Flieg-Asia-Filme (ist nicht negativ gemeint), in dieser angenehmen Ruhe und philosphischen Nachdenklichkeit, vielleicht auch einer gewissen Melancholie.

Nichts für Hollywood-Fans, deshalb kam der Film wahrscheinlich direkt auf DVD, aber tolle Bilder und ästhetische Optik.

Ohrwurm der Woche

Oh mein Gott ist das Lied geil…

Geht nicht mehr aus dem Kopf und kommt dabei raus wenn ein paar Extremmetaller einmal ihre musikalischen Ausdruck ohne Pandaschminke und Blastbeat an den Mann – halt, hier auch Frau, unter das Volk bringen.

StudiVZ my ass!

Ja so ist es seit heut bin ich da raus. Warum?

Hat jemand von euch schonmal über 140 Freunde immer und überall zu erreichen gehabt und nie ist eine Kommunikation zustande gekommen? Nie ist in allen gefühlten 1000 Gruppen in denen man Mitglied war mehr passiert als ein Beitrag pro Tag/Woche. X Nachrichten mit einer Frage: (hehe, nein, nicht Björn komm vorbei ich brauche Sex äh Betreuung/Beistand) sondern “Wie geht’s ?” (das möchte ich eher von Menschen hören mit denen ich häufig Kontakt habe, sonst hören die sowieso nur: “Super, wie immer.” oder andere Plattitüden) oder “Bist du jetzt Student?”, diese Frage kann man sich auch sparen, denn ich war kein Mitglied der Gruppe “Pssst, bin kein Student.” (ob darin diskutiert wurde?) und würde echten Freunden sagen, dass ich mich dort nur aus Scheiß Spaß angemeldet habe. Egal jetzt bin ich da raus und hab trotz x-maliger “Willst du dein Profil wirklich löschen?”-Fragen kein schlechtes Gewissen. Das kleine Teufelchen auf der Schulter hab ich selber, das braucht man mir nicht marketingwirksam an den Arsch Allerwertesten kleben.

Amen.

Schubladendenken Deluxe

Wenn ich einer Szene angehöre, dann vielleicht dieser (irgendwann adde ich mal ein Foto):

http://www.dobi.nu/yourscenesucks/splash.htm

Ich bin ne Mischung aus einigen dort gezeigten Typen… Musikalisch ist dort die Welt in Ordnung.

Plus einer großen Dosis: “Björn-versteht-die-Welt-nicht-und-sie-leidet-auch-unter-Kommunikationsschwierigkeiten-mit-ihm”.

Ich liebe es Bindestrichwörter zu kreieren!

Warum gibt’s nur Schinken? Und wo sind die Filme?

Ihr wisst schon, die die ich gern sehen möchte. Die hoffentlich, stand mal in einer tollen Persönlichkeitsanalyse über mich, meine Sicht auf die Welt teilen (das mag ich, tun aber wenige). Ich meine Filme die einen fesseln, Filme die einen mit Fragen zurücklassen, die uns verstören, die einen Bauchschmerzen vom Lachen verschaffen oder einen zum Überdenken der Welt anregen.

Beispiele:

“Fight Club” – es geht nicht um Brad Pitt, um Brutalität, nein um die vielen kleinen Fragen rund um die Welt, die Gesellschaft und das Ich, die dieser Film aufwirft…

“Der Pate” – ein Film unter Filmen, genialste Darsteller in einem Setting ohne Lücken, der einfach majestätisch dahinfließt

“The Big Lebowski” – krude Story, tolle Charaktere, etwas Besonderes

“Oldboy” – psychische Härte in einer neuen Form

“Batman’s Rückkehr” – Burton’s Märchenversion meines Lieblingshelden, mit tollem Kunstschnee

“Natural Born Killers” – Musik, Chaos, Anarchie

“The Crow” – Story, Liebe, kein Geschnulz

“Terminator 2” – Effekte die noch heute frisch sind, Action und unvergessliche Szenen

“American Beauty” – Kevin Spacy und abgedrehte reale Menschen

“Superbad” – ist mal als neues gutes Beispiel dabei, schön gelacht, an viele gute Freunde gedacht…

Was verbindet diesen Top-Ten-Auszug von Filmen, die mich beschäftigen? Auf jeden Fall, bei allen, (Superbad weiß ich jetzt nicht mehr genau) dass der Soundtrack und die Musik zu 100% mit der Story und den Bildern verfließt, diese noch Tage – Monate – Jahre später beim Hören des entsprechenden Tracks wieder auftauchen. Nach Genuß all dieser Filme hatte ich Lust über das zu reden was geschah. Ich wollte mich der Welt mitteilen. Ich wollte nach Superbad – alle meine guten Freunde kontaktieren und nur mal hören was sie tun, was sie aus ihrem Leben machen, wohin sie der Weg trägt. Ich wollte nach Fight Club das Buch lesen, so schreiben wie nur Chuck Palahniuk es kann, in jeder Kleinigkeit einen tieferen Sinn finden. Ich wollte sein wie Eric Draven und mich für meine Liebe hingeben. Ich wollte cool sein wie Arnie und kann mich nach Terminator 2 noch gut an den Geruch des Spielautomaten im “Volksheim” erinnern (weil, an Gerüche erinnert man sich am längsten). Ich wollte und habe mein Leben so ähnlich umgeschmissen wie Lester Burnham, nur das ich nicht gestorben bin, vielleicht ein kleiner Teil, der bleibt bei Wachstum immer auf der Strecke. Ich wollte für den Rest meines Lebens mit einem alten Cabrio von Leonard Cohen begleitet über Interstates fahren. Ich will mir die Welt am Arsch Podex (danke Hape) vorbeigehenlassen und White Russian trinken. Ich will alle meine Freunde zwingen mit mir Oldboy zu gucken, nein allen Hostel-Fans zeigen was hart ist, realistische Achillessehnen-Durchtrenn-Close-Ups bestimmt nicht. Ich wollte in die Mafia (sic!). Diese Filme haben Spuren hinterlassen, auf unterschiedlichste Art und Weise.

Wenn ich heute einen Film aus der Videothek meines Vertrauens ausleihe, in welcher ich meine, fast jeden Film gesehen zu haben, dann finde ich diese Filme nicht mehr oder keine Ähnlichen. Was läuft denn so im Kino Ratatouille und Horton Hört Ein Hu!, blöde Kaiserinnen, bald der Hulk und I Am Legend? Na was eint diese Filme? Richtig, CGI-Quatsch. Mal ehrlich Terminator 2 sieht heute noch nicht alt aus. Und Disney ging frühe auch ganz gut ohne Computerzeugs, vielleicht bin ich bloß zu alt für den Scheiß, aber das geht so nicht. Wo sind Filmperlen wenn man sie braucht? Ist Equilibrium nicht ein gutes Matrixäquivalent? Matrix war toll, aber bei mir war nach dem ersten auch gedanklich Schluss. Wie kann all das Hollywoodpublikum gefallen an den Fortsetzungen finden, wenn man ihnen nicht einmal die langsamer oder wahlweise spannendere, ruhigere Erzählweise asiatischer Filme nahebringen kann?

Mir würden noch einige gute Beispiele guter Filme einfallen. Es gibt ja auch gute Trash- und Nischenfilme. Siehe Bubba Ho-Tep oder The Killer. Es gibt gute verstörende Filme. Siehe Requiem For A Dream und Irreversibel. Und ja auch Shrek kann man mit über 20 auch ohne Kind ansehen. Aber wo führt das hin und wer kann mal die Perlen wieder aus dem unendlich großen Murmelteich heraussuchen, hab nämlich schon länger keine gefunden.

Irgendwann wenn mich Filme einmal wieder nerven. Gibt’s mehr. Heute ist erstmal Männer- und Filmabend, da seh ich dann zum ersten mal Scarface und noch irgendtwas, wird sicher toll. Besser als sich mit einem weiblichen Individuum das man meint zu lieben einen Schinken im Kinokomplex einen unterklassigen Wow-ist-der-Hauptdarsteller-süß-Film reinzuziehen. Nichts gegen Frauen oder hübsche Hauptdarsteller, aber gegen Schinken.

iTunes-Stöckchen

… beim MC Winkel aufgehoben und mitgeschleppt….

Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik:
5.035 Titel

13 Tage 18 Stunden 29 Minuten 38 Sekunden

22,77 GB

Kürzester und längster Track (ohne “Intros”):

– “Peilermann & Flow Teil 2”, Sido (0:09 Min.)
– “Red Right Hand”, Nick Cave And The Bad Seeds (35:33 Min.)

Erster und letzter Track (Titelname):

– “A’Yo Kato”, DMX (auf “Grand Champ”)
– “96 Quite Bitter Beings”, CKY (auf “Volume I”)

Erster und letzter Interpret:

– Aaliyah (mit “Don’t Know What To Tell Ya”)
– 36 Crazyfists (mit “Waterhaul”)

Erstes und letztes Album (Titel):

– Aenima, von Tool

– 200 km/h In The Wrong Lane, von Tatu

Die fünf meistgespielten Tracks:

– “Endzeit”, Heaven Shall Burn

– “Taxi Ride”, vom K-Pax Soundtrack

– “Fracture”, Fire In The Attic

– “Wake The Dead”, Comeback Kid

– “Roses For The Dead″, Funeral For A Friend

Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox):

– “Tell Slater Not To Wash His Dick”, Bring Me The Horizon

– “The Light That Blinds”, Shadows Fall

– “Pens And Needles”, Hawthorne Heights

– “The New Hate”, Born From Pain

– “Watch Out”, Raunchy

Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?

Sex: 22 Titel (wegen Justin Timberlake und Mia Mar)
Death: 395 Titel (wegen Geschmack in puncto Musik)
Love: 143 Titel (wegen Born From Pain, My Chemical Romance, The Used und Bleeding Through und Justin)
You: 377 Titel (wegen mir, ich meine mit you meinen die doch mich!)
Home: 21 Titel (wegen Anthrax war das erste Lied dort “Safe Home”)
Boy: 103 Titel (wegen Boy Sets Fire, Fallout Boy, Oldboy Farmer und Beastie Boys)
Girl: 32 Titel (wegen wem denn eigentlich?)

Da fehlen aber noch einige Perlen meiner Sammlung, weil ich alles sorgfältig und akribisch mit Cover in die Mediathek einpflege und vieles liegt noch rum, da muss es mich mal wieder rappeln!

Das Stöckchen geht an alle mit Blog und iTunes, die das hier lesen…

Der Fuchs ist schlau…

Wer weiß wie der Satz weitergeht, darf es für sich behalten. Füchse machen das so.

Hab dank Streß nicht ganz meine Postingfrequenz eingehalten. Ups. Egal jetzt was neues.

Ich bin auf den Gedanken gekommen weil wir gerade einige Noten bekommen haben. Das wird aber eher so ein lebensphilosphisches Ding. Ja, ich bin auch so ein kleiner Philosophie-Fan, ich hab Jostein Gaarder gelesen, ich weiß ungefähr wer Nietzsche ist und kenne Penisneid, nicht von mir, aber ich kann da jemanden, der hat mal jemanden gekannt der hatte das (ausgedacht), der Sigmund. Darum geht’s jetzt aber nicht.

Es geht um eine von mir aufgestellte Theorie, der suboptimalen Strukturierung der Mitarbeiter/Mitkommilitonen/Arbeitskollegen/Schulfreunde, suboptimal, weil’s nie zu verallgemeinern ist. Man kann sowas ja nur vorläufig verifizieren, später könnte ich oder wer auch immer die Theorie wieder dementieren. Ist mir auch egal. Verallgemeinern und in Schubladen stecken kann auch Spaß machen und vereinfacht unter Umständen das gesamte Leben (sic!). Bitte nicht weiterlesen, falls man sich in eine Schublade gesteckt fühlt, die nicht gefällt oder keinen Spaß versteht (in dem immer ein wenig Ernst ruht) oder antifeministisches oder feministisches Gedankentum in meine wohlersonnene Theorie interpretieren möchte.

Ich fange an mit Typ 1: Max Mustermann

Max Mustermann ist der unauffällige Typ, der von dem man total überrascht ist, weil er da ist. Ja, deswegen ist man manchmal überrascht, dieser Typ Mensch ist so unauffällig, das man meint er wäre garnicht da. Er hat diese Fähigkeit des mit-der-Umwelt-Verschmelzens aber nicht in der coolen Form wie das einst der T-1000 hatte oder Gestaltwandler wie Mystique aus den X-Men Comics, den das wäre gut und verdammt auffällig. Nein, er hat diese Fähigkeit weil er komplett mit seiner Umwelt verschmilzt, er ist da, aber eigentlich nicht. Er ist nie besonders gut oder besonders schlecht in dem was er tut, man könnte, wenn man ihn kennenlernen würde, von ihm lernen wo der beste Platz zum spicken ist, wie man nie angesprochen wird (gut bei schlechter Laune zu gebrauchen) und durch das Leben geht ohne Hindernisse zu überwinden, jedenfalls keine solchen, über die man jemanden klettern sieht. Keine Ahnung was Max Mustermanns von Beruf werden? Man weiß es nicht. Er macht bestimmt Sachen die jeder andere macht, der Durchschnitt eben. Er hat hundertprozentig 1,8 Kinder. Wenn ich das jemanden zutraue dann ihm und er hört garantiert: “eigentlich alles”. Ja er ist der personifizierte Duchschnitt. Ich glaube Typ 1 Menschen brauchen nie Krankenscheine, weil keiner bemerkt das sie nicht da sind. Aber sie Leben ein Leben. Ein unauffälliges, aber bestimmt schönes. Das wissen diese aber nur selbst.

Typ 2: Der Coole

Der Coole ist einfach cool. Der Mensch hat Stil. Wahlweise nur für sich allein oder auch für einige eingeweihte Randgruppen. Er ist nicht der “schulschlaue” Typ. Hat nicht die besten Noten und fällt auf. Er ist der Klassenkasper aus der Grund- oder Mittelschule, Gymnasium hat er vielleicht versucht, aber dann durch anderweitige schulexterne Interessen verlassen. Vielleicht freiwillig vielleicht dank der Noten. Ihm ist das egal, wenn er ein Einkommen generiert oder generieren lässt, dass zum Leben nach seinem Stil reicht. Also wahlweise ein – , ich geh jeden Samstag mit Kumpels in Abercrombie & Fitch Sachen in die Disco und bin glücklich oder fahre einen alten (ehemals) Youngtimer, habe eine Elvistolle und nur noch Rockerklamotten oder bin Normalo und quatsche den ganzen Tag Bildzeitungszitate, – Leben. So ist er. Total entspannt, total in seiner wählt, beruflich (vom Karrierestandpunkt) ausgesehen im Mittelfeld anzutreffen und immer mit dem Durchschnitt der Leistungen zufrieden.

Typ 3: Die Elstern

Die Elstern quatschen sich die Schnäbel ab, den ganzen Tag. Sie quatschen über alles was in ihrer Welt zählt. Früher war das Barbie, dann die Jungs die immer den Stefan verkloppen, die sind wahlweise doof oder cool oder Gesprächsstoff. Dann sind es irgendwann Klamotten, Sex In The City, die beste Freundin und deren Freund oder etwas anderes interessantes. Elsternsind eher nicht gebildet und doch an Universitäten oder in hohen Positionen anzutreffen, Elstern besitzen etwas das ich Punktintelligenz nenne. Sie können auswendiglernen und wissen worauf es am Tag X um Zeit Y ankommt. Wenn ich Elstern treffe rede ich nicht soviel wie sonst, denn Elstern sind mir suspekt und genau 5 Minuten interessant. Dann kommt Sex In The City Gequatsche oder nix. Letzteres ist angenehmer. Sie haben meist sehr gute Noten, weil sie können bestechen, mit körperlichen Reizen, mit Fragen, die um der Frage willen gestellt wird, was dem Gefragten nicht auffällt und und und. Elstern haben Freunde – Freunde die zufrieden nach einem komplizierten schwierigen Film, wie etwa “Oldboy” aus dem Kino gehen, sich zunicken, sagen dass de Film totaler Müll war oder gut, dies in einem Satz äußern, nach Hause gehen und sich anschweigen oder Sex haben, den Sex, den Elstern bestimmt haben, also solchen Filmsex, der Freund ist komplett enthaart und beide haben sich zuvor (egal welche Tages- oder Uhrzeit) die Zähne geputzt und riechen nach … äh … Parfüm eben (männliche Elstern garantiert nach Jean-Paul-Gautier, um erwähnt zu haben, dass es diese auch gibt) und dann knarrt bei denen nie das Bett und die schwitzen auch nicht, vermeintliche komische Geräusche entstehen auch nicht. Boar – sind Elstern komisch. Es sind die Leute die immer bessere Noten haben als der eigentlicht Schlaueste Intelligenteste. Sie lehnen ihn dann später auch beim Einstellungsgespräch ab und fahren dann zu ihrem Mann, der das restliche Leben organisiert nach Haus oder sie fahren nach Haus (also das ZUHAUSE), wo sie bei den, von den Eltern finanzierten, hübsch eingerichteten Stockwerk im Hause der Eltern entspannen. Das sind Elstern.

Typ 4: Die Ausgefallenen

Mir ist dieser Typ am sympatischesten. Es sind die Charakterköpfe. Unter ihnen der Punk, der Revoluzzer, der Hip-Hopper, der Philosoph, der Nerd, der Geschichtenschreiber, der Rockabilly, der Drum-n-Bass-Fan, die Ausgefallenen. Sind nicht so leicht einzuordnen, deren Schulleistungen reichen von absolut gut bis richtig schlecht. Ausgefallene sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie leben ein Leben in ihrer Welt und sind interessant. Menschen mit Charakter, die sich nicht immer anpassen, aber wissen wann es darauf ankommt, oder einen Lebensweg einschlagen, der Stil entspricht. Also der volltättoowierte (sieht komisch aus, das Wort meine ich) wird Tättoowierer, ein verdammt guter und geht seinen Weg, er hat seine Freunde und eine Menge Nachahmer, welche dann aber eher Typ 1 zuzuordnen sind, denn die ausgefallenen sind nicht kopierbar. Typ 4 ist auch die Friseuse Frisörin, die ihren Job gut, mit Liebe und Begeisterung tut und meist dabei selbstständig ist (von Berufsstand). Typ 4 kann man kennenlernen, weil es bei ihm etwas zu entdecken gibt und von ihm kann man lernen, jeder würde gern ein bisschen wie er sein, aber man verlacht, verspottet und witzelt über ihn, man misst ihn an Maßstäben die ihm egal sind. Aber er hat Ziele und muss sich verkaufen, den er ist nicht immer irgendwo der beste, aber Talente des Ausgefallenen liegen an den unmöglichsten Orten.

Diese Theorie wird noch weiter bearbeitet, weil viele durch die Raster fallen, die können sich sonstwie nennen, ich habe noch keinen Namen gefunden und arbeite weiter an dieser Studie. Ist ja auch meine Aufgabe, als Professor für Allgemeines / Triviales / Nischen. Da macht man mir nix vor. Und vielleicht entdeckt man unter dem ganzen Augengezwinker einige Tiefe Wahrheiten, vielleicht auch nicht, vielleicht diskutiert man einmal darüber (dann wäre mein heres Ziel erreicht) und vielleicht hat man sich ein paar Minuten amüsiert, wenn das passiert ist das auch okay (passiert mir oft in meinem Leben). Vielleicht bin ich dafür da. Vielleicht bringe ich gern Menschen zum Lachen, aber noch lieber zum Nachdenken und wenn diese mir das Mitteilen macht mich das glücklich und stolz.

Ich würde gern einen dummen Spruch am Ende bringen. Geh jetzt aber lieber mal arbeiten. und zitiere den Joker:

“Let’s put a smile in their face!”

A Funny Review 3

Emmure – Goodbye To The Gallows

Hab ich schonmal geschrieben, dass ich beim Schreiben des jeweiligen Reviews, die jeweilige CD höre? Nö? Dann hab ich’s jetzt. Manchmal braucht man (also Björn) Musik die den Akku wieder auflädt. Solche Musik funktioniert bei mir wie bei Aufziehmännchen, die schüttet man sorgfältig in beide Ohren und der Björn springt dann energiegeladen, gern auch mal durch das leere Zimmer. Klingt komisch, mach ich aber so.

Emmure klingt stellenweise wie ganz böse tiefergestimmte “Parkway Drive” und dann abgedreht wie “The Dillinger Escape Plan” ohne so schwierig wie diese zu sein. Und hey, was kann den bei Titeln wie “It’s Not Just A Party It’s A Funeral” und “When Keeping It Real Goes Wrong” noch schiefgehen? Letzteres hat einen echt coolen Schlussteil und das Highlight der CD ist “Sleeping Princess In Devil’s Castle”. Alle Lieder vermitteln dieses tolle ich-spring-jetzt-erstmal-rum-Gefühl und das Album versteht sich, wie ich es verstanden habe (verstehste) als Liebes-/Abschiedsbrief, genau wie damals bei Destiny mit “The Tracy Chapter”, keine neue Idee, aber hilft und die Musik nimmt keine Kraft sondern gibt sie.

Ich versuche mir ja meistens einfallen zu lassen wann man solche Musik hört. Emmure hört man am besten an stressigen Tagen und wirbelt dann mal mit den Armen oder wahlweise dem ganzen Körper durch die Gegend, dann ist man wieder besser drauf. Am besten nicht mit weiblicher Begleitung, die tut sich sonst beim Konzert weh und man muss als Hardcore-Fashion-Polizist schön auf sein Emo-Mädel aufpassen. Auch nicht mit normalen Freundinnen, weil da geht das Candlelightdinner garantiert in die Hose. Oder man hört sie nicht an, dann verpasst man was. Eine Band irgendwo zwischen “I Killed The PromQueen”, ab und an verfrickelten “The Dillinger Escape Plan” und Standard-Breakcore.

Jetzt heißt das Ding ja Funny Review, nur irgendwie war ich heut nur an der Uni lustig. Hab mich heute nach Semester 1 erstmal in der Bibliothek angemeldet, hab glaube ich beim reingehen gesungen und wurde von Elstern (dazu später mehr), mann könnte auch Mitkommilitonen sagen, darauf hingewiesen ruhig zu sein, dies sei ja eine Bibliothek. Ich sprach laut nach: “Ach, DAS ist ne Bibliothek” und müsste nach dem geäußerten Spruch “Speere sind auch Wegwerfartikel” eigentlich 5€ in’s Phrasenschwein werfen. Mach ich aber nicht. Ich werfe da nie Geld rein. Solen andere erstmal auf die Ideen kommen, danke Oli Pocher, dass ich deine Gags schreiben darf (sic!). Aber es hören ja nicht alle Menschen meine Musik, sollten sie aber mal…

Neues von In Flames. (A Sense Of Purpose)

In Flames – A Sense Of Purpose

Deren neustes Werk kann man nämlich seit gestern auf myspace kostenlos vorhören. Was ich dazu sage? Cool. Hat mir nicht gleich beim ersten Hören gefallen, was keine Kritik ist, sondern meist ein Qualitätsmerkmal. Es klingt rauer als das Vorgängeralbum, hat aber mehr Gesangsstellen (also “Anders-Friden-Gesang”). Hört es euch an. Ist Musik die einen kreativ macht und entspannt. Wenn ich malen könnte würde ich beim Anhören malen, so schreib ich eben ein bisschen oder denke mir Quatsch aus. In Flames geht irgendwie immer und vielleicht sollten auch mal Leute, die auf anspruchsvolle (Nicht-Metal) Musik stehen, reinhören. Egal – ich bin dann mal weg, bis morgen.