Ohrwurm der Woche KW 24/09

Iwrestledabearonce – Tastes Like Kevin Bacon

Woooohoooo! Unbedingt den Schlussbreakdown beachten. Bringt mich schwer zum lachen und rumhampeln.

War From A Harlots Mouth, Dying Humanity & Co. in Chemnitz

War From A Harlots Mouth
Dying Humanity
Last Chance To Die
The Nightmare Within

suedbahnhof

am 06.06.2009 für 12€ Abendkasse oder 9€ (bei Vorbestellung) um 21.00Uhr im Südbahnhof Chemnitz

Ich hätte nicht gedacht, dass man die große Halle im Südbahnhof mit diesen Bands füllen kann. Der Laden füllte sich zwar nicht komplett, aber zunehmenst. Die Startposition war den Lichtensteinern “The Nightmare Within” vergönnt, es gab Applaus und die Fläche vor der Bühne war auch ordentlich gefüllt, aber die Band machte keinen Spaß, uninspiriert wurde geklampft und vor dem Publikum gekrampft, der Auftritt wirkte lustlos und halbgar, musikalisch gingen die Jungs aber in Ordnung. Man hätte da mehr rausholen können. “Last Chance To Die” folgten, die ich mit starken Soundproblemen (in Zwickau und nicht deren Schuld) schon einmal erleben durften machten es besser. Unglaubliche Energie und 2-3 wirklich tolle Gitarreneinlagen, einzig die unvariable Stimme ist etwas eintönig, aber starker Auftritt der Marienberger. “Dying Humanity” die schon mit ihrem zweiten CD-Output bereitstehen (diese Arbeitstiere) steigerten mit ihrer Präsenz (der Basser kann Propellerbangen und ganz wild durch die Gegend spielen – wow!) noch einmal die Messlatte, auch in punkto Sound, der aber durchweg Bombe war. Geile Songs, aber auf der Tanzfläche geschah nicht viel, man wartete vielleicht auf nicht vorhandene Breakdowns – ich hab gebangt. “War From A Harlots Mouth” holten dann nochmal alles aus der Meute heraus und die relativ großen Freiflächen ließen Raum für ein paar unumsichtige Pappnasen, die dann meinen Kumpel mit einer aufgeplatzten Lippe zurückließen und einen anderen zu einschreitenden Securitys veranlasste – man kann auch rücksichtsvoll oder umsichtig “tanzen” und es kann trotzdem brutal aussehen, siehe WFAHM-Show im Bunker, weniger Platz, mehr Action und weniger Verletzte. Egal. “WFAHM” sind live eine Bank und auch Stagedives waren dann machbar und erwünscht. Die Songs funktionieren, ob alt – ob neu und die Energie die der Band abstrahlt ist immens, man nimmt ja auch selbst gern einmal ein Bad in der Menge. Geil!

Von unserer Erde…

Vor wenigen Minuten habe ich die grandiose Dokumentation “Home” auf YouTube angesehen und wieder macht mich ein solcher Film sehr nachdenklich und ich bin froh, dass die letzten 10 Minuten positiv belegt sind, denn manchmal scheint es mir man müsse das Gewicht der Welt tragen und ein Freund von mir schrieb von Weltschmerz, wohl denen die soetwas nach den Bildern fühlen können. “Home” macht mich so nachdenklich wie anno 2008 “Earthlings”, von dem ich hier geschrieben habe. Pflichtprogramm! (danke nochmal Musch!)

Bisher “219.207 Aufrufe” – dieses Video, sollte, nein muss, mehr Aufrufe bekommen als die neuesten Hits von Eminem, Britney und Co. ersthaft, sonst muss ich weiter an der Menschheit zweifeln.

Ey, hallo!?!

Ich bin ja unter anderem auch Teilnehmer am Zwickauer Straßenverkehr, wenn auch seit August vorigen Jahres, nur noch mit dem Fahrrad und nicht mehr mit dem Golf, so ein Auto lässt sich nämlich schlecht von China aus unterhalten, als Student – egal. Zum Punkt: ich radele also heute (gegen 13 Uhr) in entgegengesetzter Richtung in die Einbahnstraße, was man als Fahrradfahrer, dank Verkehrsschil darf und eine Frau in einem Polo/Lupo in kornblumenblau fährt mir entgegen, hat natürlich das Hindernis (ein parkendes Auto) auf ihrer Seite und fährt, während ich am parkenden Auto vorbeiziehe, mir immer näherkommend, im selben Moment vorbei – das waren Zentimeter, die Frau hat mich sogar angeschaut, wenn sowas nochmal vorkommt, gibt’s Schreckbeulen in der Seitentür (kann man dafür bestraft werden?). Übel! Und dann gibt es da noch einen etwa 60 Jährigen älteren Mann, dessen “Personal Bubble” den Gehweg umschließt und der deshalb immer Fahrradfahrer darauf hinweist, dass jene sich auf einem Fußweg befinden, ich quittiere die mittlerweile mit einem: “Ich weiß!” und ich bin mir sicher der gute Herr ist definitv kein Autofahrer und ich frage mich warum er, die marginal begangenen Gehwege als die seinen kenntlich machen will? Generell sind die Zwickauer Inhabitanten eher unfreundlich, oder denke ich falsch? Fahrradbeispiel: Gehweg – man fährt auf dem Fahrrad in erhöhter Geschwindigkeit, man kommt auf eine Gruppe Menschen zu, die den gesamten Weg für sich einnehmen – das Fahrrad ist leise und im Besitz einer Klingel. Klingeln? Finde ich in dem Moment unfreundlich, meist warte ich bis jemand mich bemerkt und dann eine Gasse gebildet wird um mich dann höflich zu bedanken. In einer solchen Situation haben mich auch schon Menschen darauf hingewiesen, dass ich doch eine Klingel habe. Find ich trotzdem unfreundlich. Klingel – Fußweg, Menschen die einen auf selbstverständliche Sachen hinweisen, ich sag ja jetzt auch nicht zu jeder männlichen Person – “Sie sind ein Mann!” und vis a vie, aber das erinnert mich dann immer an das hier.

Ich guck mir jetzt lieber Bilder von verlassenen russischen Holzhäusern an, oder doch lieber Bilder der ausserordentlichen feinen russischen Cuisine? Nein, in Wirklichkeit gibt’s bei mir jetzt ne Folge “Twin Peaks”, weil nur dort sind die Menschen noch stranger als in Zwickau…

Ach ja folgendes Video will ich auch niemandem vorenthalten:

Wer sich hier denkt WTF? (hier nachschlagen), ja es ist fake, aber cool, oder? Und probiert doch mal wieder Omegle, da gibt’s WTFs und strange Leute kombiniert, fast wie in Zwickau.

Ohrwurm der Woche KW 23/09

Of Mice And Men – Pokerface

Schon von der, mir unbekannten, Lady GaGa, ein verdammt schrecklicher Ohrwurm – hier klingt er aber noch etwas rockiger. Schönes Ding!

Heute habe ich mir fast die Finger wundgeschrieben.

Wirklich. 3 Reviews für Partyausfall, diesen Blogartikel, ein bisschen Datensammlung für 2 Belegarbeiten und einen Skizzenzettel für einen Englischvortrag über Steve Jobs. Ich bin ein Arbeitstier!

Gestern war ein toller Tag, ich habe den oben genannten Vortrag fertiggestellt und bin dann per Zug in meine Wiege nach Rittersgrün gereist, um dort von meiner Verwanschaft eine wundervolle Party organisiert zu bekommen, mit vielen schönen Erinnerungen, die ich mit nach China nehmen werde und dem leckeren unfiltrierten Auer Bier

Heute Abend gibt es “Revolver” und jetzt zur Belohnung “GTA IV”, was nicht geklappt hat, waren die vorgenommenen 3 Runden um den Zwickauer Schwanenteich, meine Schienbeine schmerzten, lag vielleicht auch am Bier.

Demnächst gibt’s ein cooles Babyfoto von mir. Bäm! und schönen Feiertag/Kindertag…