Ich nicht. Schonmal überlegt diesen ganzen Kartenmüll wegzuschmeißen, Geld zu verbrennen und mit ein paar Sachen einfach loszuziehen? Die beiden ersten Sachen habe ich mir nicht getraut, aber über das letztere schon oft nachgedacht, dem nur keine Taten folgen lassen.

Gestern habe ich einen Film gesehen, da hat sich jemand getraut – Christopher McCandless. Im Sean Penn Film “Into The Wild”. Jemand der mit 22 auszog – sich zu finden. Jemanden der sein Ziel verfolgte. Jemand, dessen Geschichte mit viel Herz verfilmt wurde, dem ein Lied gewidmet worde und der Jon Krakauer inspirierte ein Buch über ihn zu schreiben. Und nicht zuletzt, mich berührt hat.

Ich kann hier nicht immer Filme zerreißen, nein, diesen Film empfehle ich jedem, in dem das wilde Herz schlägt, jedem der für etwas brennt, der sucht und wächst. Es ist ein ruhiger Film mit tiefer Tragik und wunderschönen Bildern.

Nach Alaska werde ich bestimmt nicht gehen, aber wer weiß wohin es mich nächstes Jahr in China verschlägt?

Das größte Stück Freiheit genoss ich in letzter Zeit beim Radfahren. Das Auto war verkauft und mit dem Drahtesel kehrt ein ungewohnter Freiheitsdrang ein, man ist freier. Nicht das was ich habe, hat mich irgendwann, sondern ich habe… 50 km nach Rittersgrün? Bitte! 2 Tage später abends zurück? Bitte! (2,5h – Juhu!)

Die Welt aus anderen Perspektiven sehe ich desweiteren auch bei unseren Freerunning-Aktivitäten, welche zwar noch in den Kinderschuhen stecken, (in welche ich zur Zeit nicht passe, weil gestern Fußzehnagel-OP (Emmert Plastik)) es macht aber unglaublich Spaß und man gewinnt neue Blickwinkel – auf Zwickau, auf die Umwelt und auf sich…

Bis bald…

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