Halloween an Ostern

Mh, Rob Zombie…

Hast du fein gemacht.

Ich muss jetzt erstmal gestehen, dass ich den Originalfilm nicht mehr ganz im Gedächtnis habe, sollte ich also vielleicht nochmal gucken. Trotzdem Rob, so wie du mich mit “Haus der 1ooo Leichen” und deinem Album “Hellbilly Deluxe” überzeugt hast, ging auch der Film in Ordnung. Wirklich. Musik behalten, den kleinen Michael ein bisschen erklärt, obwohl, wie schon irgendwo gelesen, gerade am Anfang ein bisschen viel White-Trash, dann aber als Michael ausbricht, gewinnt der Film unglaublich an Spannung und Dynamik und hat nebenbei keinerlei Längen und Langeweile. Malcom McDowell sticht irgendwie dank der blauen, schlauen Augen hervor und Michael kommt sowohl als Kind als auch als übergroßer Erwachsener sehr glaubhaft rüber. Ganz toll: das dezente angsteinflößende Augenspiel (scheinbar ein zentrales Thema + Übersexualität) von Tyler Mane, der einem wirklich Furcht einflößt. Man(n), Man(n), Man(n) so einem 2m Mann nimmt man irgendwie ab, dass er 3-4 Kugeln einsteckt. Auf jeden Fall kommt Tyler Mane hier besser weg als Kane in “See No Evil” der mehr Platz und Effekte zum gruselig erscheinen hat (da auch ohne Maske, also diese auf dem Gesicht, Schminke gibt’s trotzdem).

Vielleicht mal noch was zum Thema Brutalität, klar Rob Zombie zeigt Brüste, Nahaufnahmen von Messerschnitten und Blut viel Blut. Ist aber selbst nach meinem Geschmack ganz Okay. “Hostel” – dieser Schwachsinn von Film zeigt mir zu viel. “Planet Terror” geht dank der Trash-Unrealen-Einstellung voll in Ordnung und da macht es Spaß das Blut spritzen zu sehen. Hier gab es den Mittelweg zu sehen, in Verbindung mit den Brüsten, vielleicht manchmal zuviel, ging aber. Ein Remake am Remake-Himmel, welches echt in Ordnung geht. Selbst “I Am Legend”, ja ich meine diesen Film mit den hüpfenden CGI-Zombie-Gollums, den Film den so viele toll finden, den Film an dem das kritisiert wird, was am größten ist, die erste Stunde. Den Film, der nur noch durch das um Längen bessere alternative Ende an Anspruch gewinnt. Ist auch egal.Halloween von Zombie ist gelungen und sehenswert, sehenswerter als Hostel 3 (sic!) und I Am Legend, Leute lest Bücher…

Ostern

Hab heut früh die Eier gefunden, ich glaub die waren schon länger da. Sind auch vollzählig.

Jetzt gibt’s erstmal den neuen Rob Zombie Halloween und dann später ein Review dessen. Vorher geht es aber ab in den Club arbeiten. Gegen weitere Osterlangeweile wird noch Departed (nochmals) und Infernal Affairs 1+2 geguckt. Mal sehen was es darüber zu sagen gibt…

Stay Tuned

Help! I Need Somebody.

So, ich bin ja hocherfreut meinen Blog auf die Beine gestellt zu haben.

ABER:

Verdammt, wieso hören die Bilder und der Text nicht auf mich? Ich möchte, wenn ich Bilder einbinde, das der Text unter den betreffenden Grafiken steht und nich die Grafik umfließt. Man, das muss doch irgendwie gehen. Ich zweifle schon an mir, abe egal was ich mache, der Text fließt schön rechts am Bild vorbei. *heul*

Ich geh jetzt schlafen. Vielleicht kommt über Nacht die ich-mach-dein-Blog-heile-Fee und hilft mir oder jemand anderes, wäre toll.

A Funny Review 1

30 Seconds To Mars – It’s A Beautiful Lie

Ich hab mir mal überlegt, meine eigene Musiksammlung auseinanderzunehmen und ein bisschen was Lustiges, Spannendes oder einfach nur Triviales über die Künstler, Musik und hauptsächlich Mich loszuwerden. Erwarten könnt ihr also eine Art Gonzo-Review all meiner Cd’s. (ne – nicht aller (sic!))

Das wird sicher nicht immer tagesaktuelle Musik sein, aber vielleicht spannend. Ich hab mich für keine Reihenfolge entscheiden können, deshalb gehts bunt durcheinander.
Als erstes geht’s um das Werk des Schauspielers Jared Leto und seiner EMO-Kapelle “30 Seconds To Mars”.
Ja, ich persönlich hab nix gegen Emos, ich finde die süß… und kann auch ehrlich nicht verstehen, warum auf diese Menschen so ausgelacht und diffamiert werden, vor allem in Metal- und Hardcorekreisen. Gut ich finde den ein oder anderen Spruch (Emo is more than music … it’s a haircut) auch lustig, aber versteh einer den Emo-Hype und deren Gegenwelle. Auch egal, jetzt geht’s um die Musik.
Die CD hab ich mir vor ca. 8 Monaten für teure 13,99€ im Müller gekauft. Gehört hatte ich bis dato nur das Lied “The Kill”, fand den Refrain eingängig, das Video nicht schlecht und dachte, naja der Rest wird nicht viel schlechter sein und Björn der alte Optimist, wackelt locker, mit einer weiteren CD für die Sammlung, aus dem Müller raus. CD aus der Hülle. Warum kleben auf der Hülle immer diese komischen Achtung!-unter-deinen-Fingernägeln-tut’s-gleich-ganz-doll-weh-Magnetstreifen. Egal – rein in’s Autoradio und durchgehört, schön in Ruhe während der Fahrt.
Erster Eindruck: Hui, schon das erste Lied ist ja ähnlich gut wie “The Kill” und diese tollen Hooklines ziehen sich durch das ganze Album. Was soll ich sagen? Ich finde “A Beautiful Lie” klasse. Jared Leto zieht mich mit seiner gefühlvollen Stimme durch die Stimmungen, der oft von zerbrochener Liebe und den Tiefen des Lebens sprühenden Songs. Das macht Spaß, die Musik nervt nicht, nutzt sich nur gering ab und ist auch Freundinnentauglich. Einziger Kritikpunkt diese hässliche Pause irgendwo mitten auf der CD, also Jared, man macht sowas nur am Ende der CD um dann irgendwelchen Quatsch zu verstecken, den dann eh keiner hören möchte, nicht mitten im Musikgenuss!

Satte Rockmusik mit einer Menge Gefühl und einem gutaussehenden Sänger, der nebenbei noch in meinem Lieblingsfilm mitspielt (warum erwähne ich das?). Fan’s von “My Chemical Romance” und Achtung “Pink Floyd” (Gotteslästerung!) dürfen entspannt reinhören, die Platte, die man eigentlich bei fast jeder Gelegenheit spielen kann.

Globalisierung – My Way

Gestern, trat in Wirtschaftsenglisch das Thema Globalisation auf den Plan. Da fiel mir meine persönliche Globalisierung ein. Globalisierung – global positiv und aus meiner Sicht betrachtet, ist das zusammenrücken der Welt und da hat das Internet einen nicht erheblichen Teil dazu beigetragen.

Aber langsam! Meine Globalisierung begann in der Grundschule. Von meinem Dorf Rittersgrün, war der Nachbarort Pöhla, scheinbar unendlich weit entfernt. Wow, dachte ich meine Schulfreunde nehmen so eine weite Reise in Kauf und mein Horizont erstreckt sich nur quer durch das Dorf. Wie auch? Fahrradfahren war noch ganz schön wackelig und zu Fuß oder im Bus nach Pöhla? Allein? Miiiiiioooooonen Nein, 5 km also mindestens eine Tagesreise. Doch die Globalsierung setzte sich fort. Irgendwann ist man dann auch (Achtung!:) allein Bus gefahren – nach Pöhla, die Erde hört doch nicht hinter dem Hammerberg auf. Dann gehört auch das Nachbardorf und all die Freunde und deren Eltern und die mehr oder minder netten Busfahrer zur eigenen kleinen Welt. Dann lernt man den Kreissitz kennen – Aue oder meinetwegen Schwarzenberg oder beide. Knapp eine Stunde mit dem Bus. Und dort kennt man wirklich niemanden, also man kennt Bekannte, die Leute kennen, die in Schwarzenberg leben, aber selbst? Dann traut man sich zu fahren und manchmal sogar mit dem Fahrrad, was schon eher Wochenendausflügen entsprach. Und die eigene Welt wächst wieder. Man entscheidet sich sogar dort das Gymnasium zu besuchen, die riesiege Welt wird vertraut, man ist jemand der Menschen aus dem ganzen Kreis kennt.

Da kein Elternsponsoring und Bedarf eines Mopedführerscheins ist man immernoch in einer ganz schönen kleinen Landkreiswelt vertraut und verbunden. Leipzig, Au in der Hallertau, Belgern und der Arendsee? Bekannt, aber nur quasi Weltreisen, also Urlaubsorte. Doch irgendwann kommt der Tag – man macht den Führerschein – Juhu – erwachsen! Die Welt vergrößert sich und schrumpft auf eine angenehme, kuschelige deutschlandweite Größe zusammen. (Okay, bei mir zählt die Tschechei mit dazu – also Ausschnitte)

Alles ist möglich man kann innerhal weniger Stunden quer durch Deutschland. Man kennt auf einmal Zwickau, Leipzig, Dresden und Alles, also die Welt! Man darf Menschen kennen die irgendwo herkommen und man kann, wenn man will, darf und den entsprechenden Zeitrahmen trifft, diese dort besuchen. What a wonderful world. Irgendwann hat man dann Internet, also nicht so ein schnelles. Ein komisches drahtloses ich-bin-irgendwie-ein-bisschen-schneller-als-isdn-internet und man könnte sich mit der Welt unterhalten. Und was macht die Welt? Das Arschloch? (sic!) Redet total langsam oder garnicht zu einem zurück. Ich mein jetzt eigentlich nicht die Welt, ich meine die schöne, neue Internetwelt. Ich meine Sachen wie Web2.0, Studi VZ, facebook.

Ich meine da sind eine Menge meiner Freunde und Bekannten und eine Menge mehr oder minder interessante Personen, derer es sich mehr oder minder lohnt diese kennenzulernen. Und was passiert trotz stundenlangen “Onlineseiens” an allen Enden der Leitungen und Nicht-Leitungen. Nichts. Oder nicht viel. Web2.0 du Arschloch, da fahr ich doch lieber in der Real-World zu echten Leuten, weil irgendwie hören die Leute, die ich im Web2.0 kennengelernt habe, nie die Musik die in deren Profilen steht, die antworten auch nicht in den gefühlten Miiiiiioooooonen nein, 265 Gruppen nicht. Web2.0 is to socializing what masturbation is to sex…