Tschüssi!!!

So, heute nochmal letzte Party, dann geht es morgen nach Leipzig und Sonntag morgen in Begleitung (Yeah!) zum Flughafen nach Frankfurt Am Main, von dort aus geht es 11h über den großen Teich, äh, nach Shanghai. Neue Infos und Bilder gibt’s dann wenn ich heile in China bin und der Internetzugang funktioniert, tut er übrigens schon, bei denjenigen die heute gelandet sind. Ich wünsche allen etwas und bis bald!

BurnToBeAlive in China…

pa.de-Review: Arsonists Get All The Girls – Portals

Arsonists Get All The Girls – Portals

Label: Century Media
VÖ: 14.08.2009

Tracklist:
01. Interdimensionary
02. The 42nd Ego
03. My Cup’s Half Empty
04. Skiff For The Suits
05. In The Empyreans
06. Saturnine
07. Violence In Fluid – Triceratops
08. Portals
09. I Lost my Loss Of Ruin
10. To Playact In Static
11. Tea Time Tibbons

Spielzeit: 52:53 min.

“Arsonists Get All The Girls” (kurz: “AGATG”) klingen auf “Portals”, wie das Cover aussieht – wen das jetzt verwirrt, der lässt die Finger lieber gleich davon. Man könnte auch sagen “AGATG” klingen als würden die grünen Männchen aus “Mars Attacks!” Musik machen oder deren Favourite Deathcore Band. Im Gegensatz zu “The Game Of Life” und “Hits From The Bow”, die jeweils in etwa 3 sehr gute Songs aufwiesen und sich der Rest im Chaos oder den Strukturen verlor, ist “Portals” immernoch chaotisch, aber angenehmer und geradliniger. Ausnahmslos jedem Song kann man etwas abgewinnen. “AGATG” verzichten auf Gitarrenduelle wie in “Scorbra Vs. Cupcake Battle Of The Bulge” und auf groß angekündigte Breakdowns ala “Claiming Middle Age A Decade Early”. Die Keyboardeinstreuer sind häufiger und unterstützen das Gitarrengeschrammel und machen den Hörgenuss angenehmer oder anders: die Elektronikspielereien sorgen für Hooklines in den Songs. Man kann “Portals”, wie auch die letzte “WFAHM” Scheibe am Stück durchhören – was ein riesen Plus ist. Die Scheibe startet mit einem Elektronikintro und dann rockt “The 42nd Ego” gut und straight los, richtig an Stärke gewinnt “Portals” ab dem fünften Track “In The Empyreans”, der sich in einer Misery Signals Gitarrenmelodie ergießt – bester Song – des Albums – der Band. Überhaupt steigt die Qualität noch einmal in der zweiten Hälfte des Albums: “Saturnine” ist ähnlich wie “The 42nd Ego” ein starker Track, mit den typischen Trademarks und mit “Violence In Fluids – Triceratops” wird es rockig, eingängig und im Mittelteil darf sich die Gitarre und das Keyboard auslassen, um dann ein paar Crewshouts loszulassen – sehr schlüssig. “Portals” (der Titeltrack) ist dann ein Album in Songform und in dessen Mittelteil bekomme ich einen “Ohrgasmus”, der sich gegen Ende nochmal wiederholt – episch! “I Lost My Loss In Ruin” explodiert in einem Jazz-/Zirkus-/Klavierstück, “To Playact In Static” endet in der Westernbar und “Tea Tim Tibbons” breakdownt herunter und im Hiddentrack macht man mit Gollum Quatsch. Bisher beste Scheibe von “AGATG”!

09 / 10 Punkten

Disko:
2009 – Portals
2007 – The Game Of Life
2006 – Hits From The Bow

Internet: http://www.myspace.com/agatg

CD im Partyaufall.de Shop

pa.de-Review: Bleed From Within – Humanity

Bleed From Within – Humanity

Label: Rising Records
VÖ: 27. Juli 2009

Tracklist:
01. The Awakening
02. Damnation
03. Messiah
04. The Fall Of Man (Infection)
05. A Killer Born
06. Servants Of Divinity
07. Monster
08. Everlasting
09. Save Your Prayers
10. The Final Chapter
11. This Absence

Spielzeit: 35:26 min.

Sieht man sich das Cover an, (finde ich persönlich sehr gelungen) weiß man eigentlich schon alles. Die Schotten “Bleed From Within” machen natürlich “Deathcore” und bedienen sich vor allem bei “The Black Dahlia Murder”. Handwerklich alles in Ordnung, die Growls und Screams passen und die Gitarren sorgen mit göteburg’schen Einstreuern für Qualität. Man hat ausnahmslos alles schon einmal gehört – dennoch ergibt sich ein schönes Bild. Die Songs stören nicht, sind aber auch überraschungsarm – handwerklich und soundtechnisch aber sehr gut – Bass (das Instrument ; – ) ) einmal mehr nicht vorhanden, übrigens klingt man auch “Neaera” nicht unähnlich, von “Suicide Silence” ist man aber weit weg. Ich will mir garnicht so viele Worte zu diesem typischen Genrevertreter, der zugegeben gut klaut, aus den Fingern saugen, da auch die Spielzeit zu Kurzweil einlädt. “The Fall Of Men” ist ein herausragendes Stück und “Monster” und der Schlusstrack “The Absence” taugen als Anspieltipps, sind aber allesamt besser als der Rest der Platte. Mit “Humanity” gewinnen “Bleed From Within” garantiert keinen Innovationspreis, aber bei Fans des Genres könnte die Platte ein paar Mal laufen. Nett.

06 / 10 Punkten

Disko:
2009 – Humanity

Internet: http://www.myspace.com/bleedfromwithin

pa.de-Review: Pride Tiger – The Lucky Ones

Pride Tiger – The Lucky Ones

Label: Powerage Records / Soulfood
VÖ: 23.01.2009


Tracklist:
01. Let ‘Em Go
02. What It Is
03. Fill Me In
04. A Long Way Down (Shine)
05. The White Witch Woman Blues
06. The Lucky Ones
07. It’s Only You
08. No One’s Listening
09. Sweet Dreams
10. Wizard’s Council
11. Forget Everything
12. A New Jones
13. 56 Days
14. Need To Decide
15. The Witch Woman Blues (Radio Edit)

Spielzeit: 50:01 min.

Nicht die Musik die man erwartet, wenn man sich vorstellt, dass hier “3 Inches Of Blood” Musiker und “S.T.R.E.E.T.S.” Musiker an der Arbeit sind. “Pride Tiger” machen Rockmusik, mit einer menge Blues und Hammond Orgel und allem was dazugehört. Etwas härter als die kürzlich angehörten “The Souls” und mit krachenderem Sound, nicht ganz so krachend und manchmal schleppend wie z.B. “Clutch”, aber schön gerade aus. Schon der Opener (“Let ‘Em Go”) macht Lust bei Sonnenuntergängen irgendwohin zu fahren, ziellos aber mit guter Laune. “Fill Me In” ist eine sehr gute Nummer zum Liebe machen, “A Long Way Down” nervt nach kurzer Zeit, weil der Refrain ausgenudelt wird und “The White Witch Women Blues” könnte auch von “Danko Jones” stammen. Überhaupt, wer mit “Danko Jones” etwas anfangen kann, wird auch “Pride Tiger” mögen. Manchmal glaubt man “Thin Lizzy” zu hören und dann überrascht der geniale, saubere Sound. Die Soundgestaltung ist generell spitze, jedes Instrument ist präsent – alles klingt, wie es klingen soll. “It’s Only You” ist mein Highlight der Platte und mit “No One’s Listening” kommt der nächste Hit im Schlepptau. Der Titeltrack wird von Mal zu Mal besser und repräsentiert prima die Stimmung des Albums. Sehr gute Rockmusik in sensationellem Soundgewand, mit tollen Hooklines. Alles kurz knackig und einfach unter Rockmusik abzuhacken. Das Rad wird nicht neuerfunden, aber was “Pride Tiger” machen, machen die mit Herz und Energie. Einziger Nachteil, manche Refrains hören sich schnell tot, scheint mir aber ein Genreproblem. Fenster auf, Musik an, Luftgitarre in die Hand und laut singen: “Don’t You Know That We’re The Lucky Ones…

08 / 10 Punkten

2009 – The Lucky Ones

Internet: http://www.pridetiger.com/

pa.de-Review: The Souls – The Grand Confusion

The Souls – The Grand Confusion

Label: Ranch Records / Soulfood
VÖ: 22.05.2009


Tracklist:
01. Wounded Soul
02. Good Intentions
03. We Shine On
04. You Can Wait
05. Goodbye
06. Motherland
07. Harder When I Come Around
08. I Lose Myself
09. Grand Confusion
10. Everything Will Be Alright

Spielzeit: 41:28 min.

“The Souls” sind Finnen und machen Musik, auf die unsere Väter verdammt stolz wären. Rock, Blues, etwas Psychedelic und fertig ist die Mixtur. Das Trio macht seine Sache solide, natürlich sind die Jungs nicht die neuen “Pink Floyd”, aber man klingt nach den Vorbildern, man ist nicht so rotz-rockig wie z.B. “Danko Jones” und nicht so Indie wie “Mando Dio” und nicht ganz so rockig-stampfend wie es “Wolfmother” waren. Der Infosheet übertreibt klassisch (… unlike 99 % of the garbage out there.) Aha! Geboten wird ein sehr guter 70’s Sound und wem man erzählen möchte das ist ein remastertes oder poliertes Stück Musik aus dem Jahrzent, der wird das sicher glauben. “The Souls” klingen gut, aber hauen mich nicht vom Hocker – man kann die Musik gut in der Ecke sitzend anhören oder in einer Bar nebenbei laufen lassen – wer sich dann noch an die Band erinnert oder nach deren Namen fragt – ist wahrscheinlich generell Fan dieser Art Musik. Man ist weder neu, noch sonderlich innovativ, will man ja auch nicht sein. Ein Tribut an den Blues und die Musik der 70er. Kann man gut anhören, wenn man, wie ich, das Jahrzent verpasst hat, oder wenn man mit einem Cabrio durch schöne Landschaften fährt oder vielleicht mit dem Song “I Lose Myself” auf eine Polizeibarrikade in Slow-Motion zufährt (Na?). Der eingängigste und stärkste Song ist “Good Intentions”, “Goodbye” ist das chilligste Stück und “Grand Confusion” hat alles. Für mich eine gelungene Abwechslung und eine nette Sommerplatte – trotzdem ist “Pride Tiger” besser.

06 / 10 Punkten

Disko:
2009 – The Grand Confusion

Internet: www.myspace.com/thesoulsband

Letzter Ohrwurm vor China

Da ich, ab nächste Woche Montag in China bin, werde ich die Ohrwurmserie unterbrechen. Ich muss in China erst einmal eine passende Wohnung finden, die Uni, ein Kampfkunststudio und der Internetanschluss muss dann dort funktionieren.

Der Ohrwurm, ist einer der mich verfolgt, ein tolles Lied, mit einem sensationellem Video und demselben Feeling, dass mir z.B. “Where’d You Go” vermittelt, welches auch gut passen würde, aber nicht so aktuell ist. Der Text und das Video entsprechen auch ungefähr meinem derzeitigen Gefühl (nicht falsch verstehen).

MGMT – Kids

Mindestens eine Millionen Jahre alt:

Aoccdrnig to a rscheeahcr at an Elingsh uinervtisy, it

deosn’t mttaer in waht oredr the ltteers in a wrod are, the

olny iprmoetnt tihng is taht the frist and lsat ltteer are in

the rghit pclae. The rset can be a toatl mses and you can

sitll raed it wouthit porbelm. Tihs is bcuseae we do not raed

ervey lteter by it slef but the wrod as a wlohe.

Welche Tarotkarte bin ich?

Freunde mit Blog sind etwas tolles – Danke Briefkastenkater.

Kaum eine Karte hätte wohl besser zu mir und diesem Blog gepasst als “DIE SONNE”.

You are The Sun

Happiness, Content, Joy.

The meanings for the Sun are fairly simple and consistent.

Young, healthy, new, fresh. The brain is working, things that were muddled come clear, everything falls into place, and everything seems to go your way.

The Sun is ruled by the Sun, of course. This is the light that comes after the long dark night, Apollo to the Moon’s Diana. A positive card, it promises you your day in the sun. Glory, gain, triumph, pleasure, truth, success. As the moon symbolized inspiration from the unconscious, from dreams, this card symbolizes discoveries made fully consciousness and wide awake. You have an understanding and enjoyment of science and math, beautifully constructed music, carefully reasoned philosophy. It is a card of intellect, clarity of mind, and feelings of youthful energy.

Welche Tarotkarte bist du?
Mach den Test und finde es heraus.

Gemischtes Gemüse

Vor dem Bayernurlaub bewies ich einmal wieder ein glückliches Händchen in der Filmwahl. Zum Beispiel sah ich mir “Nie wieder Sex mit der Ex” an – toller, angenehmer Film mit einer Schauspielerin, in die ich mich sofort verliebt habe – Mila KunisWow! – falls eine meiner Leserinnen, so oder ähnlich aussieht – bitte melden! Ich bin sogar bei dem Film und dem Nächsten mit der Fuenf-Filmfreunde Meinung nahezu deckungsgleich, kam lange nicht mehr vor. “The Fall” war großartig, großartig im Sinne von 10 / 10 Punkten und “Gran Torino” gleich, was mich traurig macht ist, dass ein Film wie “The Fall” ohne viel Rummel in die Videothek wandert, ein solcher Film verdient die Leinwand und ist für diese gemacht und jeder, der diesen Film nicht fühlt ist zu erwachsen, verkopft, beides oder ich wage zu behaupten: “gefühlsarm”.
Dann war da noch diese Installation – sehr toll, vielsagend und mit dem großartigen Titel: “To die will be an awfully big adventure” (via) und irgendwie passend dazu: dieser Song (100 Punkte für den, der mir sagt in welchem Fim dieses Lied benutzt wird).
Die XBox blieb lange ausgeschaltet und lief nur bei der Demo zu “Fight Night Round 4” warm und brachte mich dann zum koreanischen Boxerdrama “Crying Fist” (mit dem Oldboydarsteller – Choi Min-Sik) und einer mitreißenden Geschichte in tollen Bildern. Es gibt sie noch, die guten Filme…