…und ich mach noch nicht mit!

10m vor meiner Haustür klingelt, hupt, sirent und dröhnt seit einigen Tagen ein buntes Kinderkarussel und alle Menschen machen auf dem, von dort beginnenden Weihnachtsmarkt, einen auf Weihnachten. Eins weiß ich, besinnlich ist anders. Menschenmassen kaufen, konsumieren und trinken überteuerten Glühwein. Die Leute machen nicht nur das, nein, mir ist aufgefallen, es gibt in Menschenansammlungen, wie Weihnachtsmärkten, zwei neue Extremsportarten. Ich nenne sie: “Extremrumstehing” und “Extremorientierungsloslauf”. Die Ziele sind in beiden Disziplinen nahezu gleich, man muss andere Menschen, am besten den zielorientierten Läufern und Weihnachtsmarktpassierern möglichst effektiv den Weg versperren oder kurz vor ihrem Durchgang in den Weg laufen. Je länger der Weg des Passanten, umso mehr Punkte, Bonus wenn der Passant stehenbleibt. Doping wird in Form von Glühwein und ach-so-weihnachtlicher Bratwurst gezeigt und als Hilfsmittel sind Gehhilfen, Kinderwagen und kleine Kinder zulässig. Schrecklicher Sport und schöne neue Weihnachtswelt.

Desweiteren habe ich es aufgegeben “Fallout 1” zu spielen, weil mich nach etwa 12 Spielstunden und dem zweiten Versuch, der unheimliche Glow-Bug heimgesucht hat und ich spieleversiert wie auch sonst, immer auf einem Speicherplatz gespeichert habe. Tolles Spiel – viele Fehler und jetzt mindestens 3 Wochen keine Lust den Mist neu anzufangen, es war doch alles so schön.

Universitär liegt noch einiges an ungetaner Arbeit herum. Eine Hausarbeit über “Guanxi” (5-8 Seiten) in Interkultureller Kommunikation macht sich irgendwie nicht von allein und Quellen habe ich auch noch nicht in vollem Umfang.

Mal sehen was ich an Weihnachten, außer einer Menge Liebe, verschenke. Heute ist erstmal noch internationaler Tandemabend geplant, was sicher lustig wird. Und demnächst gibt es wieder etwas über Filme. Heute habe ich mir die R-Rated-Fassung von “Kickboxer” oder alternativ “Karate Tiger III: Der Kickboxer” zugelegt und einen netten DVD-Doppelpack mit “The Devil’s Rejects” und “Haus Der 1000 Leichen“. 3 x schöner als der Weihnachtsmarkt 10m vor der Haustür, hier in Zwickau.

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