Turning My Name Into An…

Alien?

Ich war ja schon immer besonders, aber dass dieser Generator aus meinem Namen das Superhelden-Alien-Mix-Bild ausspuckt und mein innerstes Wesen erkennt, damit hätte ich nicht gerechnet.

Björn

Und wie sieht dein Name als Pixelgesicht aus? (via)

Ohrwurm der Woche 10

Bring Me The Horizon – The Comedown

Count Your Blessings, war ja einfach mal ein Screamoübersong auf der alten Scheibe und seit 29.September gibt’s von den jungs eine neue Platte, die ich, bis auf dieses Video/Lied noch nicht gehört habe. Das Cover der CD ist aber leider scheiße, ansonsten bestimmt ne gute Wahl. Dieses Video ist aber einfach mal der Oberhammer – soooo süß wie der Predator am Anfang schnurrt…

Filme und so…

Also dieses Wochenende war bei mir sehr filmreich. Dank dem Doktor – hab ich heute “Stalker”  (1979) sehen können (was man kostenlos und in voller Länge auf googlevideo tun kann) 155min. dichte Atmosphäre, philsophische Dialoge und ein kafkaesker visueller Ausblick in zerfallene Welten. Hammer!

Scheinbar ist geht da bei mir die Woche der “alten” Filme noch etwas weiter, denn diese Woche durfte ich auch das erste Mal “Citizen Kane” (1942) erleben, der an Zeitlosigkeit kaum zu übertreffen ist. Den “Elefantenmensch” sehe ich mir dann nächste Woche an und auf der Wunschliste steht noch “Freaks“, (1932) “Eraserhead” (1977) und “Pink Flamingos” (1972). Letzeren natürlich nur zu wissenschaftlichen Zwecken, mehr zu dem Film – hier.

Gern würde ich einen “I Am Legend” Fan an einen Stuhl in einem Großraumkino fesseln und zwingen die Atmosphäre von “Stalker” zu atmen, die dank russischer Filmtechnik (vielleicht auch der Zeit wegen) ohne CGI auskommt. Wahrscheinlich wird er es nur 20min. ertragen – länger war die Abandoned-City-Szene am Anfang nicht (und nein ich werde das nicht oder nie überprüfen). Man kann sich auch um den Bogen zu alten Filmen wieder zurückzubekommen den Klassiker “The Last Man On Earth” (1964) kostenlos (weil Public Domain) auf googlevideo ansehen. Bei weitem besser gelungen als die 3.Auflage des Stoffes, die auch mit dem weitaus besseren Ende aufwartet. Also heute oder nächsten Sonntag Online-Filme gucken oder mit Freunden über die Qualität von “I Am Legend” quatschen…

Ein 40 Minuten Sozial-Experiment

Es ist der 24 Oktober, ich habe mir gerade “The Butterfly Effect 2” und “Eurotrip” angesehen. Beides ist nur mit Freunden und unter Alkoholeinfluss zu empfehlen und ersterer (wobei natrürlich um Längen hinter dem richtig guten ersten Teil) zumindest konsequent. Zweiteres empfand ich hauptsächlich als “gelungene” Hostel-Parodie (den ich überhaupt nicht mag).

Nach Beendigung meiner Chinesisch-Hausaufgaben und der beiden Filme war noch Energie für ein Experiment übrig.

Im FUN (Zwickau) stieg heute (also gestern) eine Halloweenparty und da dachte ich mir – toll mit Kostüm kein Eintritt, also Bundeswehrschminke in’s Gesicht, den Ledermantel aus den düsteren Tagen um die Schulter geschwungen und die Gebirgjägerstiefel an die Füße, ab in die ehemalige Kultdisco Zwickaus.

Eric -Burn- Raven

Und erst vorgestern zum ungefähr 20.mal “The Crow” angesehen…

Was erwartet man von einer Party, die im besten Neusprech “Alle Gäste im Kostüm erhalten FREE ENTRY” verspricht? Einer Party zu der sich 266 Mitglieder der Zwigge.de-Community (Social Networking für und von Zwickauern – vom Feinsten [NOT]) angemeldet haben? (Nein – man findet mich dort nicht!)

Ich wollte nur mal sehen, ob ich die lokalen Discos immernoch nicht mag. Freundlich von Securitys mit Glatze oder wahlweise Kurzhaarnachempfindung eines berüchtigten Österreichers Frisur leiten einen in den “Partytempel”, welcher zugegebenermaßen sehr hübsch dekoriert war. Drinnen also Spinnweben, Herbststräucher, Nebel und “lustige” Leute. Scheinbar hatte die lokale “braune Szene” Ausgang oder einige hielten eine Naziverkleidung als Halloweengag als passend, was ja schon für Prinz William nicht klarging. Man kam also als richtig schicker Metrosexueller (der Halloweenbezug lässt sich meinerseits nicht herstellen) oder in Lonsdale-Polo oder Good Night Left Side Shirt – freundlich begrüßt in die Disco der Wahl. Frauen in bunt oder emo oder schwarz oder alls zusammen, aber auf jeden Fall mit “gemachter” Frisur (denen gefiel die herunterbaumelnde Dekon nicht ein bisschen)

Man sieht in Zwickau also gern rechtsradikal oder besonders schwul (ist jetzt nicht homophob gemeint – ehrer im Erkan & Stefan-Way – als Gegenteil von cool) aus. Tanzen geht irgendwie garnicht klar, man hüpft nur ein bisschen oder tut so als spiele man mit einem imaginären Basketball. Das Durchschnittsalter der Beteiligten liegt bei 16einhalb und die tättowierten Kurzhaaronkelz gucken bös wenn man verkleidet ist. Also so richtige Megapartystimmung.

Die paar Mädels, die sich über meine Verkleidung gefreut haben, haben die Stimmung nur unmerklich gehoben, da bei mir kein Alkohol im Spiel war, war mein Experiment schon nach knapp 40min beendet. Ich musste weg. Ich ging mal wieder mit der Gewissheit zu wissen, das weder Musik gespielt wird, die ich mag, noch Menschen mit denen ich auf Anhieb Kontakt suchen möchte, dort zu finden wären, der Eintrittspreis sich quasi nie lohnt und mit der traurigen Gewissheit, dass es mit vielen Typen intelektuell nicht weit her ist…

Nachtrag: 

Wann ist das Internet eigentlich voll, wenn von so einer Party 813 Fotos online zu finden sind, die sogar ab und an nach Party aussehen (ein Lob an den Fortografen, der die ganzen 2-5 Mann Partys zusammengestellt und in der Kamera gefangen hat)?

Und – seit wann trägt man seine Gold- und Silberketten wieder über den Emporio Armani oder Ed Hardy Shirts?

Warum Frauen keine netten Männer lieben

Interessant, interessant!

Diesen Text habe ich heute im StudiVZ in der gleichnamigen Gruppe gefunden, der Urheber ist nicht so richtig feststellbar, es gibt deine PDF, an einem Montag dem 09.August 2004 erstellt und da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, meine ich einfach mal es ist von einem modernen Philosophen (der nicht Assi-Toni heißt, eher Elvira J.). 

Also merken, der Text ist nicht von mir, ich gehe aber in sehr vielen Punkten konform mit dem Geschriebenen und bin mal auf die ein oder andere Meinung gespannt.

HERE WE GO:

Warum Frauen keine netten Männer lieben

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen
und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich
netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: “Warum will mich keine Frau?”
Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typischen Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer
wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem
Badezimmerspiegel rasieren.
Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne
irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen
Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermaßen quittiert: “Du bist echt ein
netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund”.
Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte “Lass uns doch weiterhin Freunde bleiben, ja?” gebeugt,
statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte.
Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die
Woche verprügelt und außerdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weißt? Du bist schließlich ihre
Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons
gespeichert. Natürlich unter “Oma” oder “Tanja”, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind
rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen
noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmäßigkeit stößt sie Dir mit “Wenn er doch nur ein bisschen
so wäre wie Du!” die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und
waschmittelfester Wimperntusche verschmiert.
Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel?
Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschießen
und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor
Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein ***** der nur mit seinem Schwanz
denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und
krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich “Du, Dein Freund, der Stephan.. ist der eigentlich noch solo?”. Und in
genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück.
Aber weil Du ein echt netter Kerl bist….
…bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Stephan heiratet.
Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade
“in” waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich,
verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der
beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz “Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der
mich wirklich versteht!” hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage,
warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann
bereuen werden… Alle Welt denkt jetzt, dass Du eine riesengroße Niete im Bett bist. Du bereust, dass Du in eurer
Beziehung deine Sado-Maso-Fesselphantasien aus Rücksichtsnahme nicht ausgelebt hast.
Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und
immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben
und Du einfach nur blöd bist).
In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas
Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von
Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an
dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine
aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten “Du
hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?” unterbrochen hat, die Disco.
Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend,
in der Du nichtmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen
verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du fährst das zitternde Häufchen
Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass
ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt.
Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten “Ja, genau! Aber WARUM ist das
so?”
Grund 1: Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein
Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: “Ich esse nie dort wo ich ficke”. Das heißt für
Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spaß aber woanders und nicht bei Dir – ihrer seelischen
Müllhalde – holen wird.
Grund 2: Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-
Man-mit-Drei-Tage-Bart-Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem
Pony-Karussel reiten.
Grund 3: Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer
wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren “Es wird so ausgehn, wie Du es magst, ich werde all
das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst” werden leider auch irgendwann fragen müssen
“Äh…Wo willst Du hin?” wenn ihre Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt “Du willst mit mir ins Bett, gibs zu!”.
Grund 4: Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem grossen Buch der menschlichen
Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein
physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal
ab. Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch dem die Gefühle einer Frau völlig an den
Sackhaaren vorbeigehen.
Aber weil Du ja ein echt netter Kerl bist… wirst Du weiterhin Deiner Linie treu bleiben und darauf hoffen, dass sich
irgendwann die physikalischen Gesetze ändern

Bei StudiVZ wird dieser Text einer gewissen Elvira J. zugeschrieben und geht so weiter:


Nett is’ nix für’s Bett …oder warum nette Jungs bei Frauen nicht landen können

Ein Freund erzählte mir kürzlich, dass er sich mit einer wundervollen Frau verabredet hatte. Und Max, so ist sein Name, erwartete einen ebenso wundervollen Abend. Mit einer Frau, hinter der er schon eine halbe Ewigkeit her war. Deren Wagen er regelmäßig in die Waschstraße fuhr und für die er im letzten Frühjahr sogar die Wohnung gestrichen hatte. Eine Frau, die noch nie mehr zugelassen hatte als eine flüchtige Umarmung zur Begrüßung und zu der mein freundschaftlicher Rat “Lass die Finger von der, die macht dich nur unglücklich” passte wie die Faust aufs Auge. Am Tag nach dem Date erzählte mir Max Einzelheiten:

Schickes Restaurant Kino und Discobesuch, danach fuhr er sie nach Hause, sie lud ihn noch zu einem Schlummertrunk ein. Und wie’s halt immer so ist: Sie erzählten die ganze Nacht hindurch, und schließlich hatte er soviel getrunken, dass es unverantwortlich gewesen wäre, sich noch ans Steuer zu setzen. So kam es, daß er bei ihr übernachtete. “Es war fast perfekt”, schwärmte er mir vor. Nur eine Kleinigkeit fehlte zu seinem Glück: Sie hatten keinen Sex. Er schlief nicht einmal im gleichen Bett mit ihr.

Was war passiert ? Die Antwort habe ich schon gegeben: Nichts ! Statt einer von Max langersehnten Liebesnacht erfuhr der arme Kerl die schlimmste Kränkung, die aus dem Munde einer Frau nur kommen kann. Sie besteht aus vier kleinen Worten: Du – bist – echt – nett. Den folgenden Satz beginnt Frau dann immer mit “Aber”. Daran schließt sich ein Lobgesang auf den gerade abservierten Mann an.

Hört Mann den Nett-Satz, kann er sich sämtliche sexuellen Phantasien mit ihr für immer abschminken, gar nicht zu sprechen von der Aussicht auf eine längere Beziehung. Schlimmer aber noch: Er wurde degradiert zu einem Mann zweiten Ranges, zu einem sogenannten “guten Freund”. Das gleicht einer Verbannung, weil jeder Mann nach diesem Satz genau weiß, dass er den ersehnten Status des Sexual- und Lebenspartners nie mehr erreichen wird. Aber wie fängt das ganze Elend überhaupt an ? Im Vorfeld des “Du-bist-nett”-Satzes lernen Frau und Mann sich kennen. Er ist gerne mit ihr zusammen, und ihr geht’s genauso. Mann denkt: “Wow, was für eine tolle Frau.” Frau denkt: Man, der ist echt nett. Aufgepasst ! Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Attribut “nett” noch positiv zu werten. Ein gedachtes “nett” im Kopf einer Frau hat noch lange nicht den Stellenwert, den es bekommt, wenn das verdammte Wörtchen in der Gegenwart des betroffenen Mannes ausgesprochen wird. Noch gibt es also die Möglichkeit, dass ihre Meinung sich ändert und an die Stelle des “nett” starkes Herzklopfen tritt. Wenn das besagte Wörtchen aber seine Halbwertzeit verliert, hat der Mann verloren. Wie man daran sieht, ist es also wichtig, mehr als nur die letzten 24 Stunden einer Nicht-Beziehung zu betrachten, um das männliche Scheitern nachvollziehen zu können. Noch wichtiger ist aber die Charakteristik des verschmähten Mannes. Und dabei wird sich schnell herausstellen, dass es oft der gleiche Typ Mann ist, dem die “Nettigkeit” immer wieder an den Kopf geknallt wird.

Was sind diese armen Würstchen nun für Männer ? Max z.B. ist dunkelhaarig, über 1,85 Meter groß und wiegt mindestens 80 Kilo. Ergo: Am äußeren Erscheinungsbild kann’s nicht liegen. Es müssen also andere Eigenschaften sein, die einen netten Mann für immer verdammen. Eine kleine Umfrage in meinem weiblichen Freundeskreis gibt Aufschluss: Das Weichei (so nennen Frauen ihn gerne) gehört in das Leben einer jeden Frau. Und keine möchte auf ihr Weichei verzichten, denn Frau kann nie wissen, wann wieder eine Selterskiste geschleppt oder die Wohnung renoviert werden muss. Ja, das sind die Weicheier: Hilfsbereit ! Natürlich ist jeder von uns mehr oder weniger hilfsbereit und höflich dem zarten Geschlecht gegenüber, aber man sollte es nicht übertreiben. Es ist eben schon ein kleiner Unterschied, ob man einer Frau in den Mantel hilft oder ihr drei Selterskisten in den vierten Stock rauf schleppt. Und der Unterschied besteht nicht nur aus 54 Treppenstufen und einem Gewicht von 27 Kilo Flüssigkeit.

Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft ist wohl in der Kindheit verwurzelt.Ich kann mir gut vorstellen, wie Maxens Mutter ihrem Sohn immer wieder einbläute, im Bus älteren Damen seinen Sitzplatz anzubieten. Seitdem überkommt den armen Max beim Anblick einer Frau scheinbar sofort die Assoziation des hilflosen Wesens. Nur hat er dabei vergessen, dass er mit der alten Frau aus dem Bus wahrscheinlich nie ins Bett gehen würde. Jedenfalls hat der arme Max weder mit der alten Frau aus dem Bus noch mit seiner Angebeteten Sex. Statt dessen spielt er ihr das Hündchen. Und seine Flamme genießt das. Schließlich ist so ein zweibeiniges Hündchen sehr wohltuend. Zum Beispiel, wenn das weibliche Ego mal etwas angekratzt ist: Wer wird nicht gerne angebetet ? Eine Gegenleistung ist allerdings nicht zu erwarten. Und Sex mit Max kommt schon gar nicht in Frage. Schließlich ist Sex mit Tieren in Deutschland verboten. Dabei ist das Weichei grundsätzlich keine Vogelscheuche. Also durchaus einer, mit dem sich Frau sehen lassen kann. Seine Geschlechtsgenossen mögen ihn, weil er für sie keine Konkurrenz ist. Die Frauen mögen ihn, weil er so verständnisvoll ist und sie stundenlang mit ihm quatschen könne. Über ihre Beziehungen zu anderen Männern. Oder weil er so witzig ist. Oder im schlimmsten Fall beides ! Vielleicht sehen sie ihn aus diesem Grund auch als asexuell an. Wer möchte schon mit seinem Psychotherapeuten schlafen ? Oder mit Typen wie Didi Hallervorden ins Bett gehen ?

Der wichtigste Weichei-Charakterzug ist aber, dass er aus weiblicher Sicht nicht eigentlich männlich ist, und das macht ihn langweilig. Und langweilig ist in der Frauensprache das Synonym für nett. Ein anderer Bekannter von mir, Kai, ist übrigens genau das Gegenteil von Max. Mit ihm wollen die Frauen immer ihre Matratze teilen. Eigentlich kann ich mich an keine Zeit erinnern, in der Kai mal alleine geschlafen hat. Mir völlig unverständlich, denn ich kann nicht sagen, dass er einen besonders netten Eindruck macht. Klar kann er charmant und witzig sein, aber nur, wenn’s dem Aufriss dient. Und faul ist er obendrein ! Alle seine ehemaligen Freundinnen haben Oberarme wie Arnold Schwarzenegger, weil sie nicht nur ihre eigenen Selterskisten in den vierten Stock schleppen mussten, sondern auch noch seine Bierpacks.Tja, und der gute Max ? Im Grunde bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als selbst Hand an sich zu legen. Sprich: Weg mit dem Weichei-Image. Nun ist es nicht leicht, sich zu ändern. Wenn man aber nur die Wahl zwischen einer Metamorphose und Askese hat, sollte einem die Entscheidung nicht schwer fallen. Da die Frauenwelt offenbar “unausstehlich” mit “männlich” gleichsetzt und auf die harten Kerle abfährt – sollen sie haben ! Zwei Punkte sind dabei ganz wichtig. Erstens: Man darf die Angebetete nie merken lassen, dass sie die einzige wirklich wichtige Frau ist. Deshalb umgibt sich der kluge Mann immer mit anderen, natürlich möglichst gutaussehenden Frauen. Nicht zuletzt um den Anschein zu erwecken auf dem Beziehungsmarkt heißbegehrt zu sein. Und zweitens muss unbedingt der Leitspruch verinnerlicht werden: “Willst du was gelten, mach dich selten.” Sehr eindrucksvoll kann dieses Motto umgesetzt werden, wenn man sich verabredet und dann das Date kurzfristig unter einem fadenscheinigen Grund wieder absagt. Fatal wäre es, wenn die Frau den Termin cancelt, bevor es der Mann tun konnte. Auch wenn man anschließend den ganzen Abend vor dem Fernseher sitzt, sich die tausendste Wiederholung von “Enterprise” anschaut und immer an sie denken muß: Hart bleiben! Klingelt das Telefon und die Frau der Träume ist am anderen Ende, weiß man genau: Gewonnen ! Also, immer dran denken: Nie wieder verständnisvolle Gespräche, die sich über Stunden ziehen. Nie wieder Angebote, beim Umzug zu helfen oder die komplette Wohnung zu renovieren.
Und speziell ein Ratschlag für “Max”: Fahr sie nach dem nächsten Date nicht mehr bis an die Haustür, sondern setzte sie an der nächsten Bushaltestelle ab. Und vor allem: Ruf sie nie wieder an !

Ganz große Unterhaltung und irgendwie sehr war, das sage ich nach Test und Lektüre von “The Game” (Neil Strauss)…

The band that I grew up with…

Los ging’s damals ja mit “Manowar” – heutzutage wohl nur noch Karikaturen ihrer selbst, wenn sie es nicht schon damals waren. Ich war damals nur der Grundlagen der englischen Sprache mächtig und verstand auf Anhieb fast die ganzen Texte. Hey – ich war 13 und in der Christenlehre die Kasette von “Louder Than Hell” vom älteren Kumpel zugesteckt zu bekommen, das war schon ein geiles Gefühl. Christenlehre – Cover mit muskelbepackten Hühnen, halb- oder ganznackten Damen, “satanische” Zeichen und Dämonen. Wow. Ich sah mich zwischen vielen netten älteren Männern in einem mehr als überfüllten Stadion stehend, die Hände im Rythmus zum Himmel streckend, den Kopf kreisen. (man höre sich bitte “Brothers Of Metal” an)

Aber nein, mit Manowar wurde ich nicht groß, ich ging nur den ersten Schritt. Ich mag deren alte Scheiben immernoch, aber ab “Warriors Of The World” sah ich die Heroen um Joey De Majo den Glanz verlieren und ich erkannte erstmals (nach etwa 1-jährigem Haarwachstum) die fiesen Scheitel der Jungs. Da flüchtete ich kurzerhand nach Mittelerde und zu den, mir erwachsener erscheinenden “Blind Guardian”. Mit denen ging es aber nach dem famosen Singlekauf meinerseits “Mirror, Mirror” (unbedingt anhören) irgendwie auch bergab und die musikalischen Gefilde wurden dunkler und härter. Ich bekam eine Kasette von “Immortal” (“At The Heart Of Winter”), demnach war ich schon 15 Jahre alt, meine ich-trag-jetzt-fast-nur-noch-schwarz-Phase begann, aber die Kasette hab ich nach einmaligem durchhören lieber erstmal weggelegt, diese brutal klirrende Gitarrenmusik mit schrägem Keifen war meinen Ohren und auch Nerven noch nicht gewachsen. Heute liebe ich das Album (hab ja auch gelernt, dass manch eine “harte” Veröffentlichung einige Durchläufe braucht um deren wahre Größe zu erkennen). Mit “Running Wild”-Pullover (von denen ich erst viel später erfuhr, dass da einige Parallelen mit Manowar zu finden sind, wenn der Sänger schon “Rock’n’Rolf” genannt wird oder werden will) ausgestattet wurde ich dann von einem meiner besten Freunde auf etwas aufmerksam gemacht.

“Björn! …” hat er gesagt, “… gestern hab ich ein Video auf Viva Zwei gesehen, mit so einem Haufen Typen mit roten Anzügen, die total brutale Musik machen, übelst krank, gefällt dir bestimmt.” 

Das Video sah ich dann auch noch am selben Tag (und trauere bis heute um Viva Zwei)…

Die Rede ist von Slipknot, ja ich bin mit Slipknot groß geworden. – Slipknot –

Ich fand das Video verstörend und cool und die Musik gefiel mir von mal zu mal immer besser. Nach einer aufgezeichneten Spezialsendung von “2-Rock” (ich hab dich geliebt – liebe Sendung und liebes Musikfernsehen) mit dem sehr coolen “Markus Kavka” (dessen Kolumnen in der Zeit, immer wieder einen Blick wert sind) über “Blind Guardian” und der Folge mit dem und dem Musikvideo von Soulfly und besagtem Slipknotstück war es um mich geschehen. Slipknot waren rebellisch und hatten diese markanten Gesangsstellen. Das Slipknotalbum wurde kurzerhand in Schwarzenberg gekauft (was hier erwähnt wird, weil der nächste Plattenladen war 30 Busminuten entfernt!) und die, ich glaube, 15 DM taten mir so weh, weil ich die CD nach dem ersten Durchlauf überhaupt nicht mochte. Nein – das war Krach und es machte Kopfschmerzen. Nach mehrmaligem nebenher-laufen stachen aber ein paar Songs hervor und ich begann diese Songs zu lieben und dann auch das Album im Ganzen. Gute Musik braucht Zeit.

Ich wurde 17 Jahre alt und Slipknot brachten ihr nächstes Album hervor – “Iowa”, was für ein Hassbatzen, es war brutaler, es war erwachsener und klang besser und ich war ja auch schon größer und ertrug es. Das Album machte mir Spaß und all der pubertäre Hass und die Schwierigkeiten, die man so haben kann und hatte konnte man prima in die Musik kanalisieren. Wenn das Album dann doch einmal zu brutal für die Party war, wurden dann meine Freunde mit der “Wisconsin Death Trip” (bitte dieses Video gucken) von “Static-X” geqüalt, die war irgendwie massen- (oder Rittersgrün-) kompatibeler, zur Abwechslung lief auch öfters Fred Durst. Trotzdem behaupte ich einmal – war dies eine musikalisch gesehen, sehr engstirnige Phase. Bei mir lief alles, aber es musste tiefer gestimmte Gitarren und im Wechsel Gesang und Geschrei beeinhalten, ich hielt das für ziemlich weltoffen.

Es wurde ruhiger um Slipknot und auch musikalisch tat sich bei mir einiges, denn bis zum 2004er Album “Vol. 3: The Subliminal Verses” veränderte sich einiges.

Ich stieg in die erste “eigene” Band als Sänger/Shouter ein und wir coverten unsere Idole. “Intoxica” war der Name der Stunde und vergiftet durch die eigenen Ideen spielten wir KoRn, Rage Against The Machine, Mudvayne, Slipknot, Megaherz und Coal Chamber (bei letzterem einen Song sogar, oft gehört, besser als diese selbst). Vorher wurde ich aus einer anderen Band “ausgestiegen” [sic], ich hab halt nicht gut (genug) singen können, man fand dort auch jemanden der besser passte…

Die musikalische Öffnung begann, ich hörte “Such A Surge”, “Leonard Cohen”, “Opeth” und “Fury In The Slaughterhouse” und auch mit Slipknot tat sich etwas, um die Mannen wurde es ruhiger – keine “Pfui! – New Metal!” Schreie mehr und auch der Schreianteil in den Songs ging merklich zurück. Man öffnete sich der Musikwelt und so tat ich es.

Spartendenken fand ich schon immer scheiße, aber ich war selbst gefangen, ich hörte “nur” Metal und Rock. Ich fing an zu rebellieren (ich postete im Metalboard Sachen über Sido und die “Metallern” nicht so gern gesehen/gehörten New-Metalbands). Bei Slipknot interessiert doch auch keinen mehr in welche Musiksparte man die jetzt steckt. Und während ich hier schreibe lief “Radioheads” “OK Computer”, “Of Malice And The Magnum Heart” von “Misery Signals”, “Sido”, “Discipline” und gerade “The Blackout Argument”.

2008, (quasi: heute) kam die neue Slipknot-Scheibe “All Hope Is Gone” raus und ich denke ein/zwei oder drei Lieder könnten sogar meiner Mama gefallen. Und das ist kein Spaß und durchaus ein Kompliment an die Jungs. Alle Hoffnung sehe ich auch verloren für die Szenepolizei im Hardcorebereich, da bin ich bei einem “Born From Pain” Konzert gefragt worden, ob ich mich mit meinem “In Flames” T-Shirt über die Leute lustig machen möchte. “Walls Of Jericho” sind in Deutschland irgendwie Oldschool-Hardcore, die sehen das selbst aber anders, manch einer verunglimpft die EP (Igitt: Gesang, wie Newschool!) und hört die dann doch heimlich, um die Freundin der Szene oder der Musik näherzubringen. “Hatebreed” sind in Johanngeorgenstadt auch total Oldschool und wehe eine Band hat etwas was man als Metaleinflüsse deuten könnte (man kann sich aber erfolgreich argumentierend als Oldschoolkapelle verkaufen).

Es ist doch egal welche Sparte, welcher Stil, welche Klamotten, welches Aussehen – man sollte für etwas brennen, in diesem Fall für die Musik… 

Hallo! Geht’s noch?

Heute ist jemand über die Suchanfrage: “in den anus pinkeln” auf meine Seite gekommen.

Wie kommt man(n) denn da drauf? Klopf, Klopf…

Es gab ja schon einige ulkige und skurrile Suchbegriffe, die dann auf meine Seite linken, aber der ist bis jetzt der Höhepunkt. Dem anderen der, “wie bekomme ich einen tiger bei black” [and white] gesucht hat kann ich auch nicht mehr helfen, weil ich weiß einfach nicht mehr wie das ging, hat man den nicht von Anfang an auswählen können?

Ich wusste es…

I knew it, I knew it, I knew it!


You Should Be a Joke Writer


You’re totally hilarious, and you can find the humor in any situation.Whether you’re spouting off zingers, comebacks, or jokes about life…You usually can keep a crowd laughing, and you have plenty of material.You have the makings of a great comedian – or comedic writer.

What Type of Writer Should You Be?

 

Ich warte jetzt noch kurz, bis mich Seth Rogen anruft, damit wir unser Drehbuch zu meiner (noch laufenden) Jugendgeschichte abgeben können und mit dem Casting beginnen.

(via)