Ich bin ja in einigen Social-Networks, das sind moderne Nichtkommunikationsplattformen. Man kann dort alte Freunde wiederfinden. Das stimmt, da bin ich auch echt glücklich darüber, kommt aber eher selten vor. Man kann sich prima mit anderen Menschen kurze Nachrichten hin und her schicken und sich über Parties und Treffpunkte (Achtung! Im Reallife.) einig werden. Deswegen scheinen diese Netzwerke unverzichtbar.

In der NEON hab ich vor einiger Zeit einen treffenden Artikel gelesen. Es geht um “Zombie-Freunde”. Diese tauchen aus den Analen der eigenen Geschichte auf. Manchmal wünscht man sich auch – sie wären dort geblieben. In den Analen. (Um dieses tolle Wortspiel noch einmal zu betonen)

Zombies rennen ja nicht, das habe ich als “Professor für Allgemeines” auch schon in meinen Pausenvorlesungen den werten Mitstudenten klargemacht. Einige verstanden und bildeten sich selbstständig weiter. Andere schienen amüsiert.

You’ve got mail: 

” Hallo mein Guter! Schickst du XXXXX mal bitte ne Freundschafts-Einladung, die trauts sich das nmlich nicht. Vielen Dank schon mal im voraus.

Tschau “

(Genauer Wortlaut – Namen unkenntlich gemacht)

An meinem Beispiel erkennt man nicht nur, die Langsamkeit einiger dieser Spezies, nein, auch deren Angst vor den vermeintlichen Opfern. Ich hoffe das bleibt bei Einigen auch so.

Ich habe übrigens dem Zombiekontaktvermittler den Link zum Artikel der NEON geschickt. Ich hoffe man versteht,

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