Von Katzen und Tigern…

Ich dachte ich hätte schonmal darüber geschrieben. Also alle alten Artikel nochmal quergelesen und nichts gefunden.

Also ich habe da so eine Theorie. Es ist oftmals so das Frauen/Mädels/Weiber/Perlen/Freundinnen (bitte passendes raussuchen, anderes streichen) nach einem Tiger suchen, also so jemanden mit festem Blick, markanten Gesichtszügen, diesem animalischen Touch und dieser natürlichen Wildheit. So einen fangen die dann auch. Sind ja gefuchst (Der ja zu den Hunden zählt).

Die Tiger kommen dann ins Bootcamp für wilde Tiere, oder ziehen weiter, was ich jetzt nicht näher erläutere. Im Bootcamp bekommen die Tiger die Krallen gezogen, das Fell gestriegelt, die Augen geschminkt, die Barthaare gezupft und den Geruch des Dschungels mittels unzähliger Spülungen aus dem Fell gewaschen. Einige Tiger machen da mit, sie finden sich ganz gut in der neuen Hauskatzennummer zurecht. Sie laufen auch kaum apathisch erscheinend durch die blitzblanke Bude, sind auf einmal nett, passen ganz gut in verschiedenste Pflegefamilien und haben plötzlich die Ausstrahlung von Garfield. Netter Tausch!

Jetzt kennt jeder sich einige Tiger und so manch ene Hauskatze. Ich meine in (fast) jedem Tiger steckt eine Schmusekatze, aber nicht jede Schmusekatze war mal ein Tiger…

WTF-Tag

Heut ist bei mir einfach mal der WTF-Tag, alles fing mit diesem Video vom Nerdcore-Rene an und dann hab ich mal ein bisschen durch das Internet geklickt. Wer gern einen besonders fiesen und doofen Ohrwurm haben möchte klickt hier. Wer gerne (wie manchmal auch ich, aber dann unfreiwillig) schlechte Filme guckt und ein Exzerpt sucht findet dieses hier. Wer die Ausdauer eines Burnotbealive-Lesers besitzt kann sich auch die gesamte Folge “Manos – The Hands Of Faith” reinziehen, wenn man so schmerzfrei wie der Björn ist (ganz groß die Autofahrszenen – “Keep your hands of faith on 10′ and 2’o’clock”.) Aus der Reihe “Superfähigkeiten die höchstens in Zombiesituationen hilfreich sind” hab ich das hier. Zum Zeitvertreib kann man dann ja in Frankreich Klabusterbeeren sammeln gehen, aber nicht im Wald (P.S.: Auch nicht nur in Frankreich) und sich auf dem Blog die Zeit vertreiben und dabei nicht versuchen dieses kleine Insekt am Monitor zu zerdrücken. Ich mach mich jetzt nochmal dran an meinem altersschwachen Laptop “Serios Sam 2” zu spielen, das geht sehr flüssig und ist auch manchmal ziemlich “WTF” und so ähnlich wie damals bei Hendrik und Michi “Duke Nukem 3D” und “Shadow Warrior” zu zocken.

Und dann wünsch ich noch einen schönen Abend und wünsche mir mal wieder ein paar mehr Kommentare, den Lohn des arbeitsamen Schreibers.

Ohrwurm der Woche 8

Elvis-Metal? Johnny Cash trifft Elvis und sie fahren in einem 500PS Cadillac die Route 666 nach NewYork zur Hardcore-Show um dort ordentlich 2-10 Whiskey in den rockabillyfrisurverschönten Schädel zu kippen, um danach in einer 50er Bar abzusteigen und Tori Amos zu hören…

So könnte man die Band Außerirdischen beschreiben, die den Blog hier kennen…

Volbeat – Maybellene I Hofteholder

And they walk amongst us…

Ich bin ja in einigen Social-Networks, das sind moderne Nichtkommunikationsplattformen. Man kann dort alte Freunde wiederfinden. Das stimmt, da bin ich auch echt glücklich darüber, kommt aber eher selten vor. Man kann sich prima mit anderen Menschen kurze Nachrichten hin und her schicken und sich über Parties und Treffpunkte (Achtung! Im Reallife.) einig werden. Deswegen scheinen diese Netzwerke unverzichtbar.

In der NEON hab ich vor einiger Zeit einen treffenden Artikel gelesen. Es geht um “Zombie-Freunde”. Diese tauchen aus den Analen der eigenen Geschichte auf. Manchmal wünscht man sich auch – sie wären dort geblieben. In den Analen. (Um dieses tolle Wortspiel noch einmal zu betonen)

Zombies rennen ja nicht, das habe ich als “Professor für Allgemeines” auch schon in meinen Pausenvorlesungen den werten Mitstudenten klargemacht. Einige verstanden und bildeten sich selbstständig weiter. Andere schienen amüsiert.

You’ve got mail: 

” Hallo mein Guter! Schickst du XXXXX mal bitte ne Freundschafts-Einladung, die trauts sich das nmlich nicht. Vielen Dank schon mal im voraus.

Tschau “

(Genauer Wortlaut – Namen unkenntlich gemacht)

An meinem Beispiel erkennt man nicht nur, die Langsamkeit einiger dieser Spezies, nein, auch deren Angst vor den vermeintlichen Opfern. Ich hoffe das bleibt bei Einigen auch so.

Ich habe übrigens dem Zombiekontaktvermittler den Link zum Artikel der NEON geschickt. Ich hoffe man versteht,

Keep your body in shape…

Ja, so sieht eine Stelle des Schwanenteichs, aus an dem ich seit 3 Wochen, alle 2 Tage ein oder zwei Runden (2 oder 4km) drehe und dann noch ein paar Liegestütze und anderen Quatsch mache. Warum? Weil ich mich fit halten möchte, ich glaube so über die letzten 3 Jahre hat das mit der Fitness etwas nachgelassen (bei mir). Mit Boxen habe ich schon ewig aufgehört, ja ich mag mein Gesicht so wie es ist und mir fehlt diese Grundaggressivität, die man meiner Erfahrung nach im Amateurboxen braucht. Ich habe 3 aktive Kämpfe geboxt (Klasse bis 71kg) und 2 mal mit Handtuchwurf meines Trainers den Ring verlassen und einmal verloren. Ich schritt damals durch die Hallen in Borna und meinte schon zu wissen welcher der 10cm kleineren und deutlich jünger und schwächeren mein Gegner sein wird. Die Realität trifft dann härter als ein Boxhandschuh, der Typ der gegen mich in den Ring stieg, war dann größer, muskulöser und sah irgendwie schon weitaus erfahrener als ich aus. War er dann auch. Es muss komisch ausgesehen haben wie ich in Runde 2 nach einigen Prügelattacken mich immer wieder rückwärts zu den Seilen arbeitete…

Heute würde ich mich gerne mal wieder messen. Mein Problem ist – ich wiege jetzt fast 80kg und würde viel lieber wrestlen oder irgendetwas machen was toll aussieht. Da fällt mir ein – ich warte immernoch auf den Anruf von John Woo oder Sam Raimi, die einen charmanten und talentierten jungen Schauspieler für eine Superhelden oder Kämpfernummer suchen. Ich würde es auch gerne mal wagen einen Bösen zu spielen. Weil im wirklichen Leben gelingt mir das nie, eigentlich nicht einmal im virtuellen. Bei “Black and White” zum Beispiel wollte ich einen richtig coolen, finsteren Panther mit Muskeln und Zähnen und roten Augen und was macht mein Tiger dann? Der wird bunt und bekommt so einen kleinen Bierbauch, streichelt die Dorfbewohner und die “böseste” was er tat war (im gedachten) Umkreis von 2 km an die Dorfgrenze zu kacken. So sieht es also mit meiner Aggressivität aus.

Ich jogge weil ich den Dämon in mir habe, der guckt aber nur raus, wenn keiner guckt.
Ich treibe Sport weil es mir seit 3 Wochen schwerfällt abends ohne etwas für meinen Körper getan zu haben einzuschlafen. Weil mir so vieles durch den Kopf geht, weil ich manchmal Angst vor der Zukunft habe und da sollte man vorbereitet sein. Ich habe genausoviel gelesen wie ich gerannt und fahrradgefahren bin. In 2 Monaten so 800km, das entspricht 6 Büchern (2 Englisch, Rest Deutsch)… Diese Herleitung und den Vergleich hab ich selbst hergestellt. Man macht so-und-soviel Sport und dann liest man auch gleichzeitig so-und-soviel. Kann ja jeder mal für sich rechnen (sic!).

Ich bereite mich auf einen Krieg vor, auf einen Kampf und mein Leben. Ich denke man muss stark sein und man sollte intelligent sein, man sollte gelesen haben und man sollte wenigstens durchschnittlich sportlich sein. Ich versuche bei beidem über dem Schnitt zu liegen.

 Hoffentlich wird das besser als die virtuelle Geschichte.

Explosions In The Sky

Durchatmen. Wow, ist das Musik.

Hab ich jetzt mal aus der ganz ruhigen Ecke, meines Musikgeschmacks, hervorgekramt. Nichtsdestotrotz ist die Musik von “Explosions In The Sky” sehr intensiv und bewegend. Kann man mal zwischen “Mogwai” und den großen “Sigur Ros” hören.

Das Sample des kommenden Liedes ist aus dem Film “Der schmale Grat”, von dem ich, zu meiner Schande, gestehen muss, diesen noch nicht gesehen zu haben. Wird aber nachgeholt.

Folgendes Video hab ich bei YouTube dazu gefunden, auch ohne Kriegsszenen. Macht so ein angenehm melancholisch-schönes Gefühl:

Wer nicht genug von dieser Musik bekommen kann, der darf sich auch für lau, das 2005er Album “The Rescue” von der offiziellen Website downloaden.
Hier gefunden.