Superbad (light)

Hab ich heute geträumt, ich war ich, der wie McLovin auf dem Rücksitz eines Polizeiautos saß, ich war ungefesselt (hatte also nichts verzapft) und sollte nach Hause gebracht werden. Zu Hause, war Rittersgrün, da es aber um Zwickau – ein Hüttelsgrün gibt, sollte ich dorthin gefahren werden. Ich traute mich nicht etwas zu sagen, vielleicht hatten die Polizisten etwas wichtiges vor. Ich döste dann auf der Rückbank weg und beschloss, kurz nach Aue aufwachend, zu betonen, das ich nach Rittersgrün möchte. Etwas verwirrt kehrten die beiden Polizisten um und wurden dann richtig locker, ich konnte tausend Fragen über Verfolgungsjagden stellen und ganz cool zwischen den beiden Vordersitzen durchluken…

Träume sind seltsam. 

Ich habe die alte Heimat verarbeitet (O geliebtes Rittersgrün), den neuen Wohnort (Ola! Zwickau), einen guten Film (Superbad), eine Menge Freunde (Bimbo, Flo, Philli) und die Polizisten von vorgestern Nacht, denen 2 Kolleginnen von mir, die Zeugenaussage, zu einem Zeche-prellenden-Tisch der Bar abnahmen.

Es lebe die Realitätsbewältigung. 

Spontaner Ausruf!

Heute ist der Tag-des-wiedergekauften-Buches.

Der Björn hat gerade “The Stand”, “Simplify Your Life” und “Ich brauche Liebe” wiedergekauft, alle 3 Bücher, die ich irgendwann einmal gelesen habe, (Kinski – wohl etwas zu früh) dann verliehen und nie mehr wiedergesehen habe. Lesen und Besitzen möchte ich alle 3 trotzdem und hab sie mir deshalb günstig wiederbeschafft.

Lesen fetzt! (Ausgenommen ist hier Wirtschaftsstudiengangliteratur)

Auf die Bücher, fertig, los… Jeder in sein Traumland!

A Cold Day In Hell

…ist heute zwar nicht, aber ein schönes Tanzlied von “Parkway Drive”. Auch egal!

Zum gestrigen Towelday haben mich alle Gäste nach dem Sinn meines Handtuches gefragt, nur etwa 10% kannten die dahinterstehende Story. Deutschland, deine Jugend liest zuwenig:

Ein Freund von mir (nein, ich meine nicht den Till Schweiger-Film) hat Hermann Hesse’s “Wer lieben kann, ist glücklich” bei mir liegen lassen, das liest sich schnell, ist interessant, anspruchsvoll und man lernt. Obwohl – Bumsen ist auch nicht zu verachten!

Happy Towel Day!

Ups, hätte ich beinah vergessen…

Hab mal emotionale Bilder gemacht, mit dem Handy, zwecks MySpace-Picture-Guide von ihm. Versucht mal rauszufinden – was ich ausdrücken möchte!

Danke Rene, ich hätte den Feiertag heute verpasst. Er macht dann heut das. Ich geh arbeiten, pack also das Handtuch dann mal ein…

Hier die Ratebilder, bin mal gespannt wieviele Bargäste nachfragen, was es mit dem Handtuch auf sich hat.

Bild 1:

Bild 2:

Bild 3:

Sunday Bloody Sunday

Ein Fazit zum “Village Kids Records Festival” im STAK in Schmölln.

Als erstes konnte man sich, kurz nach 21 Uhr, “End Is Forever” anschauen, die eine solide Show ablieferten, aber leider wenig Publikum zogen (vielleicht dem frühen Abend geschuldet). Die Niedersachsen knüppelten schön, aber etwas hüftlahm, da ist aber noch Potential. Auch nett – 2 Frauen in der Band zu haben und eine ansehnliche Fototante…

“Of Quiet Walls” haben richtig Spaß gemacht und nicht wenige schwangen das Tanzbein (eigentlich nur den Kopf, so klingts aber besser) zu den sehr chaotischen Takten der Chemnitzer. Deren Musik ist frisch, chaotisch, kompliziert und irgendwie anders, auf jeden Fall macht auch das Zuschauen Spaß. Ein bisschen wie Slipknot-light. (Das war ein Kompliment!)

Dann: “After Rising Sun” Was für eine geile Band. Die Jungs standen live ihren Mann, nur leider gab es keine VD- oder Moshgruppierungen, sondern nur Rübeschüttler. Ich hätte mir gerne ein paar blaue Flecke geholt. Meiner Meinung nach stehen Steve und seine Mannen, auch klanglich nicht weit von “Heaven Shall Burn” weg. Das heißt im Olymp der harten Musik, leider sind die Lichtensteiner noch nicht so bekannt. “Way And Truth” war der Hammer! Thumbs Up!

“Untamed”, die scheinbaren Lokalmatadoren aus Altenburg empfand ich als die schwächste Band des Abends, es muss aber erwähnt werden – mit dem besten Sound. Higlight war das sehr solide Roots-Cover, schnell und quasi 1 zu 1, sehr geil, danach hätte aber Schluss sein sollen. Vielleicht reicht bei der Band auch ein Sänger (der mit den ZackDeLaRocha-Haaren), war aber trotzdem nicht schlecht, mir fehlte nur etwas die Abwechslung in den einzelnen Songs, vielleichten könnten ein paar melodische Gesangsstellen den Groove differenzieren.

“Narziss” betraten gegen 1Uhr die Bühne. Die deutschen Texte der Jenaer Hardcore-Formation kamen prima rüber, leider hat das Tanzen (wie ich es mag) bis hierhin immernoch keiner im Publikum gelernt, also schüttelten die meisten, schon leicht ermüdet, die Rübe und einige, also vielleicht 2 – mein Freund Musch und ich, sangen/schrien lauthals mit. Die Gesangsstellen klangen prima, Alexander sollte man dank einer Art Wet-T-Shirt-Contest auch nicht mehr für schwul halten (wäre ja auch egal) und mir hat bei dem superben Auftritt nur Blind gefehlt. Sehr geil!

Es gab Bier, veganes Essen und Rhababer vom schmöllner Feld…

Veganer Kuchen schmeckt sehr lecker (ich hab den Streuselkuchen getestet) und auch vegane Bolognese auf Reis kann man essen, Pfeffi und Bier gab es auch zum Aufwärmen und einen Vorschlag für mein Jobleben – 9-Live-Moderator, aber ich denke, die Leute würden mich nur angucken, ab und zu lachen und bestimmt nicht für die Gewinnspiele anrufen, die gehen dann neben mir unter, ist also sozusagen mein Revolutionsberuf – an und mit mir geht der Anrufsscheiß zugrunde. Tolle Vorstellung gestern Abend! (Von den Bands – nicht von mir.)

Schönes WE!

Hat mein Sportlehrer immer so gesagt, nebenbei hat er noch Geographie unterrichtet und war dann auch mal Direktor, die ja immer bisschen “strange” sind – bei mir im postiven Sinne. Von manchen Menschen lernt man mehr als deren Unterrichtsfach…

Bin seit dem letzten Beitrag ein bisschen entspannter. Das liegt vor allem DARAN (yeah!) und daran dass ich morgen “Narziss”, “After Rising Sun” und “Of Quiet Walls” in Schmölln mit Musch und Co. erleben darf. Das heißt am Sonntag hab ich blaue Flecken und bin noch entspannter.

Wer in der Zwischenzeit eine kleine Einführung in die Kunst des “David Lynch” sehen / genießen und deuten möchte – kann das hier (via) tun.

Viel Spaß und schönes WE!

Genervt!

Uni nervt, Statistik is the new VWL und von 7.30Uhr bis 18.40Uhr ist echt nicht lustig.

Alle Sprachen machen ja noch Spaß, wenn da nicht in Englisch Texte kämen, die ich aufgrund mangelnder Rechnungswesenerfahrung, auch nicht in deutscher Version verstehe.

Und sowieso… Kann man nicht mehr normal studieren? Also so mit – ich guck mal selbst in Bücher, zu Themen, die mich interessieren und ich trink heut morgen mach ich frei und übermorgen fahren wir auf dem Mofa nach Italien und kommen mit Reisebericht und Erfahrung wieder.

Wer kann mir mal kurz sagen, was ich mal werden soll?

Ironman, Batman und der Donnie

Iron Man hab ich mir angesehen. Kurz – war sehr cool und eine der bestern Comicverfilmungen überhaupt!

Kann man also bedenkenlos empfehlen.

Aber Tony Stark hat mich zum Überlegen gebracht. Komischerweise weist sein Former-Ironman-Life einige Parallelen zu meinem Leben auf und ich meine jetzt nicht den Geldaspekt, das wäre ja zu schön. Nein – Tony Stark begegnet Menschen im Film besonders Frauen auf eine sehr kühle und abschätzige Weise und behandelt auch seine besten Freunde wie Technik, also kalt. Tony Stark könnte seine Sekretärin haben, das Glück liegt auf der Hand, wird glücklicherweise filmisch ausgelassen und umschifft, trifft mich aber. Ich glaube man könnte mit Menschen zusammenleben, denen man begegnet, von denen man aber weiß, das es nie funktionieren würde, man freut sich also dem Stück Fleisch hinterherzujagen, von dem man weiß, man wird es nie bekommen, die Jagd macht ja Spaß. Im Denken liegt die Melancholie, man ist kreativer, wenn nicht alles passt. Tony Stark hat Geld, Sex, Autos und kein Gewissen, später dann: Geld, Autos, einen coolen Anzug, ein Gewissen und die Nähe (jetzt nur platonisch) zu seiner besten Freundin, von der er vorher nicht wusste. Auch seinen besten Freund lernt er neu kennen und spürt zunächst eine Reflektion seines (früheren) Benehmens. Ziemlich oft spiegeln Fremde, das eigene Ich.

Nachdenklichkeitsmodus aus!

Dann freu ich mich ja dermaßen auf den neuen Batman, also sowas von total. Ich glaube auch niemand wird die Szene vermissen in der Heath Ledger in einen Leichensack klettert, ist schade, aber die Ausschnitte aus den beiden Trailern zeigen welch grandiose Interpretation und Leistung dieser jung verstorbene Schauspieler gegeben hat.

Superheld Nummer 3: Donnie Darko. Ein Björn-Must-See(-Often) (sic). Am Wochenende habe ich mir die zweite Arbeit von Richard Kelly angesehen – “Southland Tales”. Was soll ich zu dem Film sagen? Er ist weder sonderlich gut, noch besonders schlecht. Alles ist zuviel, zuviele Stars, zuviele Effekte, zuviele Handlungsstränge und zuviel Apokalypse. Doch irgendwie hab ich Lust mir den Film irgendwann noch einmal anzuschauen. Richard Kelly hat unglaublich viel von sich selbst geklaut und einen komischen Film erzeugt, den man sich gerne mehrmals anschauen kann, den man aber nicht zwanghaft verstehen muss.

Dann – hab ich noch “Staatsfeind Nummer 1” gesehen! Wow, Wilfried Schmidt, an dem Film hat alles gepasst und der war von der 1. bis zur letzten Minute spannend und es gab keine anatomisch-unkorrekten-kieferaushängende-CGI-Gollums. Obwohl da so ein grünes CGI-Monster in den Startlöchern steht. Geht es nur mir so, oder haben die Techniker manchmal weniger Arbeit / Zeit und Geld, als zu Zeiten der Riesenechsen? Oder sinken die Ansprüche?

Nach “Staatsfeind Nummer 1” gab es noch den Pianisten.  Nach ungeähr einer halben Stunde wurde der Film ganz arg unangenehm. Solche Filme ziehen mich fast immer runter, die letzte Stunde entlastet wieder etwas. Sehr unangenehmer Film, kann man mal gesehen haben. Die, die den Film sehen müssten, wie einige andere Ähnliche, werden die Intention nicht verstehen…

Traurig zu erkennen.

Noch was zum Lachen: hier. Robert Downey Jr. is the man! Ben Stiller, Jack Black und Robert Downey Jr. in einem Film? Noch Fragen? Ben Stiller geht seit “Zoolander” sowieso immer, im Gegensatz zu Mr.-Ich-habe-die-Mimik-Schule-von-Steven-Seagal-besucht-Adam Sandler.

Schöne Woche noch…

Das mysteriöse Verhalten … der Spaßgesellschaft

So – da wir in Interkulturelle Kommunikation noch einmal das Thema gewechselt haben, veröffentliche ich mal diesen Text, der vor ca. 1 1/2 Jahren nach einem Discobesuch entstanden ist.

 

Ich denke jemand muss sich mal zu dem Thema auslassen, warum nicht der Björn? Jetzt, nach langem beobachten, testen, trinken und nicht trinken, ist mir einiges klar geworden. Als Junge vom Dorf (sic) bin ich ja diese späten Feiern nicht gerade gewohnt. Um in einer hiesigen Disco Spaß zu haben sollte man dort nicht vor 24Uhr, oder heißt das 0Uhr auftauchen und der Blutalkoholgehalt sollte nicht unter 2‰ betragen. Warum ist das so? Getestet habe ich das Ganze natürlich auch mal nüchtern und ohne Alkohol; wenn man jedoch vor 24Uhr und ohne weibliche Begeleitung, und um das ganze noch mehr zu erschweren, ohne Promille, auftaucht, begegnen einem die wenigen Sparfüchse und Kaputten, die genauso ohne Begleitung und Ziel es gewagt haben einen Schritt in die High-Society-Schuppen von Zwickau zu wagen. Das heißt, man begegnet Leuten, die ungezielt, mit finsterer Miene (übriges genau wie die späteren Gäste) durch die Gegend steigen, Löcher in die Luft starren oder versuchen bis zur Erscheinung der anderen Gute-Laune-Gäste betrunken zu werden. Phänomenal ist besonders, das fast alle Menschen, die so in den Discos erscheinen, ihre Maske aufsetzen. Das ist wie bei SIDO, ohne Maske würde man den schmalen Hip-Hop-Gott doch für den Sohn des lokalen Dönerhändlers halten; da setzt der sich halt kurz ne Maske auf und rappt jetzt cool und als Gangster, so geschieht das auch in den Discos, gerade aus dem Frisösenkittel oder alternativ dem Blaumann gepellt, steht man geschätzte 2h vor dem Spiegel und beratschlagt die neuesten Szenetrends, gerade bei mir im „ich-lach-mich-tot-Trend”: Polohemden, mit hochgeschlagen Kragen (natürlich Babyfarben), bei Frauen so der „uni-disco-look”: soll heißen schwarz, wahlweiße wasserstoffblonde Haare, „Sonnenbank-Flavour” nicht nur gehört sondern auf der ganzen Haut verteilt; man könnte glatt als Tochter von Whoopie Goldberg durchgehen; Stiefel, Rock und grellbunt ausgeschnittenes Shirt/Bluse. Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Freund des Pauschalisierens, aber auch hier gilt die 80/20 Regel, das heißt ich denke, ich bin zu 80% im Recht. Voll gestylt geht also der Zwickauer, oder im 50km-Dunstkreis wohnende, Discofan in die Disco seines Vertrauens. Was soll denn bewaffnet mit teurem Ausgeh-Outfit und 5g Schminke, noch schief gehen? Dauergrinser, ich bezeichne mich gern als solcher, sind zu behandeln wie Aliens. Also, entweder ganz, ganz schnell bei Blickkontakt gegen die „ach-so-interessante-Wand/Tanzfläche/Partnerrückseite” geschaut, oder mit bösem Blick erwidert, um ja keinen weiteren Kontakt zustande zu bringen. Ha, Kontaktversuch erfolgreich im Ansatz zerstört, sollte man doch in Gespräche verwickelt werden, wird dann aus allen (bitte Bedenken 80/20-Regel) Mutti- der Vatikindern ohne Wohnung, eigenbezahltem Auto oder eigenem Einkommen, einer oder eine der hiesigen Partylöwen/innen die sich nicht scheuen beim horrenden 300€ Lehrlingslohn schnell 2, 3 oder kurz nach dem Lohnerhalt auch mal 4 Freunden einen Cocktail zu 5€ zu spendieren. Man ist ja unter Freunden. Und aufs Geld guckt man in der Disco doch nicht. So ab 23:55Uhr steigt die Stimmung knapp unter Frostgrenze, die Menschen, die bisher nicht in der Stammdiscothek wegen der Erwartungshaltung, da sei zu wenig los, nicht gekommen sind, kommen jetzt. Wenn die diese „Schätze-ist-noch-keiner-da-Zeit” 2h vorverlegen würden, wäre die Disco schon 22Uhr mit dem Ladys kommen kostenlos und Männer bzw. Studenten günstiger rein, voll. Wer legt diese Schallgrenzen der Besuchszeit fest? Den Betreiber der „Dissen” stört’s eher nicht, den Lehrling und Hartz-IV-Emfänger sicher, der traut sich aber nicht, seinen Freunden die finanzielle Lage zu erläutern; deshalb geht’s erst später „tanzen”. Vielleicht sind die Gäste am „frühen” Abend dann doch sympathischer? Hab nix davon gemerkt. Also schnell drei Cocktails in den Hals gestellt, böser Blick aufgesetzt, Kopf und Körper nicht bewegt, da Frisur und Outfit weiterhin sitzen muss, und dann gehen die Gespräche los. Mein Alter lässt mir keine Schlüsse auf die Vergangenheit zu, aber Frauen werden nur „vollhart” von der Seite angelabert oder mit den Freunden verbal seziert. Man hat dann gegen 4Uhr VIEL erlebt, soll wiederum heißen, dieselben miesen Gesichter wie vorige Woche gesehen, nicht getanzt, weil uncool und schwitzen und so. Viel gelästert und 40€ zu viel gelassen. „Vati, ich brauch mal 20€, am Montag wir haben neue Lehrbücher bekommen, wie soll ich das von meinem Lehrgeld bezahlen?” Ja, wie denn???