30 Seconds To Mars – It’s A Beautiful Lie

Ich hab mir mal überlegt, meine eigene Musiksammlung auseinanderzunehmen und ein bisschen was Lustiges, Spannendes oder einfach nur Triviales über die Künstler, Musik und hauptsächlich Mich loszuwerden. Erwarten könnt ihr also eine Art Gonzo-Review all meiner Cd’s. (ne – nicht aller (sic!))

Das wird sicher nicht immer tagesaktuelle Musik sein, aber vielleicht spannend. Ich hab mich für keine Reihenfolge entscheiden können, deshalb gehts bunt durcheinander.
Als erstes geht’s um das Werk des Schauspielers Jared Leto und seiner EMO-Kapelle “30 Seconds To Mars”.
Ja, ich persönlich hab nix gegen Emos, ich finde die süß… und kann auch ehrlich nicht verstehen, warum auf diese Menschen so ausgelacht und diffamiert werden, vor allem in Metal- und Hardcorekreisen. Gut ich finde den ein oder anderen Spruch (Emo is more than music … it’s a haircut) auch lustig, aber versteh einer den Emo-Hype und deren Gegenwelle. Auch egal, jetzt geht’s um die Musik.
Die CD hab ich mir vor ca. 8 Monaten für teure 13,99€ im Müller gekauft. Gehört hatte ich bis dato nur das Lied “The Kill”, fand den Refrain eingängig, das Video nicht schlecht und dachte, naja der Rest wird nicht viel schlechter sein und Björn der alte Optimist, wackelt locker, mit einer weiteren CD für die Sammlung, aus dem Müller raus. CD aus der Hülle. Warum kleben auf der Hülle immer diese komischen Achtung!-unter-deinen-Fingernägeln-tut’s-gleich-ganz-doll-weh-Magnetstreifen. Egal – rein in’s Autoradio und durchgehört, schön in Ruhe während der Fahrt.
Erster Eindruck: Hui, schon das erste Lied ist ja ähnlich gut wie “The Kill” und diese tollen Hooklines ziehen sich durch das ganze Album. Was soll ich sagen? Ich finde “A Beautiful Lie” klasse. Jared Leto zieht mich mit seiner gefühlvollen Stimme durch die Stimmungen, der oft von zerbrochener Liebe und den Tiefen des Lebens sprühenden Songs. Das macht Spaß, die Musik nervt nicht, nutzt sich nur gering ab und ist auch Freundinnentauglich. Einziger Kritikpunkt diese hässliche Pause irgendwo mitten auf der CD, also Jared, man macht sowas nur am Ende der CD um dann irgendwelchen Quatsch zu verstecken, den dann eh keiner hören möchte, nicht mitten im Musikgenuss!

Satte Rockmusik mit einer Menge Gefühl und einem gutaussehenden Sänger, der nebenbei noch in meinem Lieblingsfilm mitspielt (warum erwähne ich das?). Fan’s von “My Chemical Romance” und Achtung “Pink Floyd” (Gotteslästerung!) dürfen entspannt reinhören, die Platte, die man eigentlich bei fast jeder Gelegenheit spielen kann.

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